Pfullingen Land bewilligt 70 000 Euro

Pfullingen / swp 17.01.2018

Das Land Baden-Württemberg hat den Antrag der Stadt Pfullingen auf „Zuwendungen zur Sprachförderung in allen Tageseinrichtungen für Kinder mit Zusatzbedarf (SPATZ-Richtlinie)“ bewilligt. Pfullingen erhält für das Kindergartenjahr 2017/2018 einen Betrag in Höhe von 70 000 Euro, der gezielt in die Sprachförderung und die aktive Elternbeteiligung von 30 Kindergartengruppen der Stadt fließt, wie es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung Pfullingen heißt.

Die frühkindliche Sprachförderung ab dem ersten Kindergartenjahr kann auf zwei Wegen erfolgen: die intensive Sprachförderung (ISK) und/oder Singen-Bewegen-Sprechen (S-B-S).

 „Ziel dieser zusätzlichen Maßnahme ist es, Kinder in ihrer Sprach- und Kommunikationsfähigkeit in der deutschen Sprache so zu fördern, dass ihnen von Kindergartenbeginn an und später in der Schule Bildungsteilhabe und gesellschaftliche Teilhabe möglich ist“, so Ordnungsamtsleiter Manfred Wolf. Die Stadt Pfullingen erfülle durch die Sprachförderkleingruppen in den jeweiligen Kindergärten, die von qualifizierten Fachkräften geleitet werden, alle Grundvoraussetzungen für die Antragstellung. Dadurch erhalte Pfullingen auch den vom Land Baden-Württemberg gewährten Satz von 2200 Euro pro Kindergartengruppe.

 Weitere 500 Euro der Zuwendung fließen pro Kindergarten in die aktive Elternbeteiligung, durch die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt und sich aktiv in die Sprachförderung ihres Kindes einbringen können. Ermöglicht wird dies durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Eltern und der Sprachförderkraft.

 Auch für den stellvertretenden Bürgermeister Martin Fink ist diese Zuwendung ein wichtiger Baustein im umfassenden Kinderbetreuungsangebot der Stadt. Denn viele Familien legen heute bei der Wahl des Wohnortes nicht nur Wert auf eine gute Verkehrsanbindung oder entsprechende Einkaufsmöglichkeiten, sondern auch auf die passende und flexible Betreuung im Kindergarten und in der Schule.

Ein wichtiger Faktor für die weiteren Planungen im Bereich der Stadtentwicklung, der auch in das Entwicklungskonzept „ISEK plus Pfullingen 2035“ einfließen wird. 

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