Tübingen Kulturhalle: Verkaufserlös geht an Greenpeace

Der Tübinger Fotograf Werner Trotter vor einem Teil seiner Serie onethousandyellow. Der Verkauf brachte über 2000 Euro.
Der Tübinger Fotograf Werner Trotter vor einem Teil seiner Serie onethousandyellow. Der Verkauf brachte über 2000 Euro. © Foto: pr
Tübingen / SWP 09.08.2016

Mit einem Besucherrekord und mehr als 2000 Euro für einen guten Zweck ist jetzt die Ausstellung von Werner Trotter in der Kulturhalle zu Ende gegangen. Unter dem Motto „Alles muss weg“ präsentierte der Tübinger Fotograf drei Projekte in einem ungewöhnlichen Ausstellungsformat: Seine Fotografien verkaufte er im Stil eines Räumungsverkaufs zugunsten von Greenpeace.

Dadurch hinterfragte Trotter zugleich die Vermarktungsmaschinerien der Konsumgesellschaft. Hauptteil der Ausstellung war die Serie „onethousandyellow“, die in 1000 Fotografien von Plastikmüll in Gelben Säcken kritische Einblicke in die Wegwerfgesellschaft gewährte.

An 17 Tagen waren 600 Besucher gekommen – deutlich mehr als zu anderen Ausstellungen in der Kulturhalle. Trotter konnte 390 seiner Bilder verkaufen und erzielte 2050 Euro aus dem Verkaufserlös sowie durch Spenden. Diese Summe spendet der Tübinger Künstler jetzt der Umweltschutz-Organisation Greenpeace für deren Arbeit gegen die Plastikflut in den Meeren.