Eningen Krügerpark Potenzial als Schnittstelle Tempo beim Förderverein Eninger Kunstwege

ANE 04.04.2015
Der "Förderverein Eninger Kunstwege" ist vor rund eineinhalb Jahren angetreten, Kunstsinn zu wecken und Kunst und Kultur zu pflegen.

Das Erbe von HAP Grieshaber erlebbar zu machen, ist nur eine Vorgabe des "Fördervereins Eninger Kunstwege". Auch der "Kunst- und Sinnespfad" ist unter dem Dach des Fördervereins mit einem schlagkräftigen Arbeitskreis vertreten, der außerdem auch danach drängt, "die Dinge zügig anzugreifen und etwas vorzuweisen". So sollen auf dem Friedhof für ein Budget von 7500 Euro zwei Info-Tafeln aufgestellt werden, die neben einem Lageplan auch eine Legende berühmter Bürgergräber aufweisen soll: Grieshaber, Gudrun Krüger, Eduard Raach-Döttinger.

Auf dem Friedhof gibt es außerdem zwei Brunnentröge, die von Krüger als Kunstwerke gestaltet wurden. Sie und andere Werke im öffentlichen Raum sollen mit Messingtafeln im Design der Gemeinde beschriftet werden. Die dazugehörige Broschüre des Heimat- und Geschichtsvereins gibt es schon länger. Sie ist in der Litera-Buchhandlung zu beziehen. Genau dort wurde jüngst per Zufall ein Wand-Graffito zugewiesen: Es ist vor Jahren vom Betzinger Stuckateur Bögle nach einer Vorlage von Paul Jauch angefertigt worden. Am Rathausplatz will der Arbeitskreis zum "Kunst- und Sinnespfad" einen zentralen Punkt setzen: Der Besitzer eines Gemüseladens will ein Schaufenster für eine Orientierungstafel zur Verfügung stellen. Zeitgleich wird die Belegung des "Kunst-Sockels" an der Rathaustreppe mit Werken von Eninger Künstlern vorangetrieben. Unter "Kunst auf Zeit" sollen dort im Wechsel begleitete Präsentationen stattfinden. Platz für mehr "Kunst auf Zeit" soll im Schaufenster in der Eugenstraße geschaffen werden, mit einer ersten Kunst-Schau bereits im Frühjahr.

Begeistert wirkte Bürgermeister Alexander Schweizer beim Thema Krügerpark, als Schnittstelle von "HAP-Grieshaber-Weg" und "Kultur- und Sinnespfad": "Der Park bietet enorm viel Potenzial, ein tolles Ambiente und als Grünzone mit interessanter Topografie. Daraus sollte man im Zuge der Spielplatz-Leitplanung mehr machen", verdeutlichte der Schultes - und: "Wir stellen uns einen Wohlfühl-Park für Jung und Alt vor", erklärte auch Vereinsvorstand Hermann Walz, "da werden wir eingreifen." Sollte der Förderverein in diesem Tempo weiterarbeiten, werden auch andere Projekte umzusetzen sein - beispielsweise bei der Bemeinde-Entwicklungsplanung.