Das Feuer war zwischen einem Anhänger und einer in das Gebäude integrierten Garage ausgebrochen. Der Anhänger wurde vollkommen zerstört. Auch im Bereich der Garage wurde das Gebäude in Mitleidenschaft gezogen. Durch das schnelle Eingreifen der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte konnte ein weiteres Übergreifen der Flammen verhindert werden. Drei Personen, die versucht hatten das Feuer zu löschen, mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Die Feuerwehr Reutlingen war mit 40 Wehrleuten und der Rettungsdienst mit sechs Fahrzeugen vor Ort. Die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen übernommen.

Um 22.43 Uhr gingen rund 20 Notrufe bei der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst über eine starke Rauchentwicklung und einen Vollbrand eines dreigeschossigen Wohngebäudes in der Seestraße ein. Noch in der Ausrückephase des Löschzugs der Berufsfeuerwehr ließ der Einsatzleitungsdienst die Alarmstufe erhöhen und einen zweiten Löschzug der sowie die Drehleiter aus Betzingen nachalarmieren. Beim Eintreffen der Wehr waren die Gebäude Seestraße 16 bis 18 in dichten Rauch gehüllt. Es handelte sich um einen intensiven Brand in der Müllgarage des rückwärtigen Gebäudes, der bereits auf das Laubendach und einen mit Sperrmüll beladenen Doppelachsanhänger übergegriffen hatte. Weiter drohte der Brand sich auf das rückwärtige Gebäude auszubreiten. Die Schüler der Werkstattschule sowie der Betreuer hatten das Gebäude bereits verlassen und mit mehreren Handfeuerlöschern die Brandbekämpfung eingeleitet. Die Feuerwehr durchsuchte die leicht verrauchten Geschosse und Wohnungen. Dazu mussten einige Türen mit Spezialwerkzeug geöffnet werden. Die Seestraße wurde während den Löscharbeiten zwischen Albstraße und Leonhardsplatz gesperrt. Nachdem die Feuerwehr die betroffenen Gebäude mit einem CO-Messgerät überprüft hatte, konnten die Räume für die Bewohner wieder freigegeben werden.