Reutlingen Krankenstand in der Region unter Landesschnitt

Reutlingen / SWP 29.08.2013

Der Krankenstand im Kreis ist 2012 wie in ganz Baden-Württemberg konstant geblieben. Mit 3,1 Prozent hatte die Region allerdings einen etwas niedrigeren Krankenstand als der Landesdurchschnitt (3,2 Prozent). Damit waren an jedem Tag des Jahres von 1000 DAK-versicherten Arbeitnehmern 31 krankgeschrieben. Der höchste Krankenstand wurde mit 3,5 Prozent in Baden-Baden und im Kreis Rastatt verzeichnet, der niedrigste mit 2,7 Prozent in Heidelberg.

Wie aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport für den Kreis hervorgeht, gab im Vergleich zum Vorjahr bei einigen Diagnosen Veränderungen hinsichtlich der Ausfalltage. Die meisten Krankschreibungen erfolgten aufgrund von Muskel- und Skeletterkrankungen wie Rückenleiden. Hier gab es einen Rückgang um 11,2 Prozent. Den zweiten Rang nahmen Atemwegserkrankungen wie Erkältungen und Bronchitis ein. Die Fehltage bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Angstzustände stiegen hingegen um 8,7 Prozent.

"Der konstant niedrige Krankenstand in der Region ist ein positives Signal", so Tobias Tschinkel von der DAK. "Damit sich die Entwicklung fortsetzt, sind Arbeitnehmer und Betriebe gefragt. Zu einem gesunden Leben gehört auch die Arbeit. Durch ein gezieltes Gesundheitsmanagement können Firmen selbst dazu beitragen, dass der Krankenstand bei den Beschäftigten sinkt."

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