Dettingen Konzern mit kräftigem Umsatzplus

Dettingen / swp 15.08.2018

Der Automobilzulieferer ElringKlinger hat im zweiten Quartal 2018 ein kräftiges Umsatzplus erzielt. Verglichen mit dem entsprechenden Vorjahresquartal konnte der Umsatz um 23 Millionen Euro oder 5,6 Prozent auf 430,8 (407,8) Millionen Euro gesteigert werden. Darin enthalten ist eine Berichtigung des Umsatzes um 10,9 Millionen Euro aufgrund des Hug-Verkaufs. Ebenso umsatzmindernd – um 13,6 Millionen Euro wirkten sich Wechselkurseffekte aus. Dabei spielten insbesondere die Entwicklungen des Schweizer Franken, des mexikanischen Pesos und des US-Dollars eine Rolle. Bereinigt man den Umsatz um die translatorischen Effekte und den Hug-Verkauf, konnte er im Berichtsquartal organisch um 47,5 Millionen Euro oder 11,6 Prozent gesteigert werden. Damit hat der Konzern das Wachstum der globalen Automobilproduktion (+6,6 Prozent) um 5 Prozentpunkte übertroffen.

Der Umsatzzuwachs des Konzerns erstreckt sich auf alle Regionen. So nahm ElringKlinger in der Region Südamerika und Übrige im zweiten Quartal 2018 um 9,4 Prozent zu, in seinem Kernmarkt Europa um 5,6  Prozent. Auch in Asien-Pazifik war mit 0,8 Prozent ein leichtes Wachstum zu verzeichnen. Bemerkenswert ist die Entwicklung in der NAFTA-Region. Hier stieg der Konzernumsatz im zweiten Quartal 2018 um kräftige 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Damit lag ElringKlinger mit seinem NAFTA-Umsatzwachstum um mehr als zehn Prozentpunkte über der entspre-chenden Marktentwicklung.

„Wir wachsen in allen Kernsegmenten, was zeigt, dass unsere Produkte weltweit stark gefragt sind“, stellt der Vorstandsvorsitzende der ElringKlinger AG, Dr. Stefan Wolf, fest. „Die hohe Nachfrage spiegelt sich auch in der Auftragslage wider: Wir haben neue Aufträge in Höhe von 459 Millionen Euro erhalten und erzielen damit ein Niveau, das um elf Prozent über dem Vorjahr liegt. Darüber hinaus bedeutet der Auftragsbestand von über 1 Milliarde Euro ein neues Rekordniveau für ElringKlinger.“

Trotz der überaus starken Nachfrage, der nachhaltig hohen Kapazitätsauslastung und der gestiegenen Rohstoffpreise konnte der Konzern die Ergebnisbelastungen im zweiten Quartal gegenüber den ersten drei Monaten einschränken.

Insgesamt erzielte der Konzern von April bis Juni ein Ebit vor Kaufpreisallokation von 26,3 (37,2) Millionen Euro. Die um den Einmalerlös aus dem Hug-Verkauf bereinigte Ebit-Marge vor Kaufpreisallokation verbesserte sich von vier Prozent im ersten Quartal auf nunmehr 6,1 Prozent (9,1 Prozent.

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