Die Einsatzkräfte der Bundeswehr unterstützten das Kreisgesundheitsamt seit Oktober bei der Nachverfolgung von Kontaktketten – nun endet für die Soldaten des Artilleriebataillons 295 ihr Einsatz in Reutlingen. Am 30. Juni haben die Kameraden ihren letzten Arbeitstag in der Achalmstadt, danach geht es für sie zurück in die Alb-Kaserne in Stetten am kalten Markt. In den Hochphasen waren 15 Soldatinnen und Soldaten pro Woche beim Kreisgesundheitsamt im Einsatz, allerdings wurde in den vergangenen Wochen bereits reduziert. Je nach Lage waren fünf bis acht Einsatzkräfte vor Ort, nun – bei weiter sinkender Inzidenz – sind es noch drei Einsatzkräfte der Deutsch-Französischen Brigade.
Aktzuell sind beim Landratsamt 21 Personen in der Kontaktermittlung tätig. Mittlerweile gibt es auch die ersten Fälle von mit dem Coronavirus infizierten Personen, die über die Luca-App erfasst wurden. Allerdings, so erklärt die Kreisverwaltung auf Anfrage, waren die Kontakte nicht vollständig – trotz App musste man noch „analog“ ermitteln. Für eine Bewertung, wie hilfreich die Luca-App für die Nachverfolgung ist, sei es folglich noch zu früh.