Reutlingen / Matthias Jedele

Es läuft momentan alles andere als rund bei den Oberliga-Fußballern des SSV Reutlingen 05. Nach der schlechten Leistung im Heimspiel gegen den Tabellenletzten SV Spielberg (1:1) folgte nun eine desolate Vorstellung beim Vorletzten FC Germania Friedrichstal, die in einer 0:3-Pleite gipfelte.

Hin und wieder fehlten Stammspieler

Besonders auffällig in den vergangenen Partien war, dass sich der SSV gegen tiefstehende Mannschaften extrem schwer tat, Torchancen zu erarbeiten, und auch in der Abwehr nicht mehr so sicher stand, wie das noch vor der Winterpause der Fall war. Sicherlich fehlten hin und wieder Stammspieler in der einen oder anderen Partie, Toptorjäger Cristian Gilés Sanchez sogar in insgesamt elf Meisterschaftsspielen gesperrt oder krankheitsbedingt. Dies darf unterm Strich jedoch keine Ausrede sein. Insbesondere dann nicht, wenn man gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenregion der Oberliga antritt.

Denn in Spielen wie gegen Freiberg (4:0, 1:0), Bahlinger SC (1:0) und auch Ravensburg (1:0, 2:2) zeigte der SSV ja, dass er gegen die Top-Teams bestehen kann. Da eine komplette Oberliga jedoch nicht nur aus Top-Teams besteht, die Fußballspielen wollen, muss man im Lager des SSV Reutlingen 05 feststellen, dass es zum ganz großen Sprung an die Spitze am Ende der Saison so nicht reicht. Zu inkonstant agierten die Rus-Schützlinge in zahlreichen Partien. Eine Tatsache, die es möglichst schnell abzuschalten gilt, um sich im Saisonendspurt wenigstens noch das Selbstvertrauen für das Halbfinale und ein eventuelles Endspiel im WFV-Pokal zu holen.

Denn mit der aktuellen Leistung der Kreuzeichekicker braucht wirklich niemand an Tabellenplatz zwei oder mehr in der Oberliga Baden-Württemberg, oder gar den DFB-Pokal, denken.

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