Konfliktbewältigung Klausurtagung ersetzt Mediation

Pfullingen / swp 23.05.2018

Bürgermeister Michael Schrenk und die Vorsitzenden der fünf Gemeinderatsfraktionen, Martin Fink, Christine Böhmler, Gert Klaiber, Traude Koch und Thomas Mürdter, haben sich gestern in einer gemeinsamen Presseerklärung an die Öffentlichkeit gewandt. Darin heißt es: „Nach den im vergangenen Jahr aufgetretenen Meinungsverschiedenheiten zwischen Bürgermeister Michael Schrenk und dem Gemeinderat der Stadt Pfullingen hatte Landrat Thomas Reumann eine Mediation unter der Leitung des ehemaligen Tübinger Regierungspräsidenten Dr. Jörg Schmidt vorgeschlagen. Diese Mediation wurde durch Gespräche von Dr. Schmidt mit den am Mediationsprozess beteiligten Vertretern der Fraktionen und Bürgermeister Schrenk vorbereitet und durch die dann eingetretene Erkrankung von Herrn Schrenk verzögert.“

„Zwischenzeitlich sind die in den zurückliegenden Monaten aufgelaufenen Rückstände beim Stadthaushalt und bei anderen Sachthemen in einer sachlichen und konstruktiven Atmosphäre im Gemeinderat beraten und entschieden worden. Bürgermeister Schrenk und die Vorsitzenden der Fraktionen haben sich darauf verständigt, auf diesen erreichten Ergebnissen aufzubauen und die Hintergründe der 2017 entstandenen Meinungsverschiedenheiten in einer Klausurtagung unter der Moderation von Dr. Schmidt zu analysieren und Vereinbarungen zur Konfliktbewältigung in der Zukunft zu treffen.“

„In diesen Prozess sollen in einer weiteren Stufe auch die Führungskräfte der Stadt Pfullingen und der Personalrat eingebunden werden. Diese Vorgehensweise wurde einvernehmlich verabredet und soll den bislang vorgesehenen Mediationsprozess ersetzen“, heißt es abschließend.

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