Eningen Klares Nein zu Windrädern

Offenes Ohr am Telefon: Die Eninger CDU-Mannen suchten den Dialog mit den Bürgern. Foto: Privat
Offenes Ohr am Telefon: Die Eninger CDU-Mannen suchten den Dialog mit den Bürgern. Foto: Privat
Eningen / SWP 06.03.2012

Windräder, die höher wären als die Achalm, können sich die Eninger beim besten Willen nicht vorstellen. Das klare Nein zur Windenergie auf Eninger Markung war der rote Faden, der sich durch die meisten Gespräche beim Telefondialog der Eninger CDU am vergangenen Freitag zog.

So notwendig alternative Energien sein mögen, monströse Windräder für Eningen stehen für die Eninger Bürger nicht zur Debatte. Verschandelung der Landschaft, Angst vor Lärmbelästigung und auch vor Unfällen dominieren klar.

Ganz im Gegensatz dazu kam ein überzeugendes Ja zum Ausbau der Wasserkraft. Ein zweites Pumpspeicherkraftwerk auf dem Renkenberg war für fast alle Anrufer eine positive Planung. Die jahrzehntelangen guten Erfahrungen mit dem vorhandenen Kraftwerk haben hier Wirkung gezeigt.

Weitere Wünsche, die geäußert wurden, waren der Erhalt des Wengenstadions, das jedoch in den nächsten Jahren ins Arbachtal verlegt wird.

Nicht gewünscht sind auch Spielhallen in Eningen. "Bitte keine neuen Spielhallen und am besten auch bestehende Spielhallen schließen", so der Wille der Bürger.

Während ein neuer Kindergarten am Hasenbuckel durchaus auf Zustimmung und Verständnis stößt, wurde mehrfach die Bitte geäußert, die weiteren Grünflächen dieses Gebietes nicht zu überbauen und möglichst nicht anzutasten.

Das Team um den Gemeinderat und CDU-Ortsvorsitzenden Winfried Baumann beantwortete die zahlreichen Anrufe und nahm viele Anregungen und Wünsche in den Gemeinderat mit.

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