Pfullingen Jugendarbeit wird aufgestockt

Bei der Landrats-Visite ließen sich Thomas Reumann und Bürgermeister Michael Schrenk (links) von Julia Hildebrand ihre Arbeit erläutern.
Bei der Landrats-Visite ließen sich Thomas Reumann und Bürgermeister Michael Schrenk (links) von Julia Hildebrand ihre Arbeit erläutern. © Foto: Evelyn Rupprecht
Pfullingen / EVELYN RUPPRECHT 01.07.2016
Das Jugendreferat wird von 75 auf 100 Prozent ausgeweitet. Schlicht, weil das Aufgabenspektrum von Julia Hildebrand ständig wächst.

Seit zwei Jahren ist Julia Hildebrand Jugendreferentin in Pfullingen. Zu tun hat sie in der Echaz-Stadt genug. Das war nicht nur ihrem Tätigkeitsbericht zu entnehmen, den sie kürzlich im Gemeinderat abgab, sondern das wurde auch klar, als jüngst der Landrat auf Stippvisite in Pfullingen war, und sich da vor allem den Schülerladen PULS, in dem Hildebrand ihr Büro hat, näher anschaute.

Mit den 75 Prozent Arbeitszeit kommt die Referentin, zumindest was ihre Pläne für die Zukunft angeht, nicht hin. Mit dem Schülercafe´, aufsuchender Arbeit, der Tätigkeit für PULS und der Kontaktpflege zu Vereinen und Schulen ist es nämlich nicht getan. Die Jugendreferentin würde den Treffpunkt „Fusion“ gern wieder mehr in den Blickpunkt ihres Tuns rücken und regelmäßige Öffnungszeiten anbieten. Weshalb Pro Juventa jetzt den Antrag eingebracht hat, den Stellenumfang auszuweiten.

Kein Problem hatte der Gemeinderat damit in seiner jüngsten Sitzung. „Ich denke, das wär’s wert“, kommentierte Ordnungsamtsleiter Manfred Wolf die Tatsache, dass so jährliche Mehrkosten in Höhe von 16?800 Euro entstehen. Auch Martin Fink (UWV) findet es „toll, was da in den letzten Jahren entstanden ist.“ Ähnlich positiv äußerte sich auch Bürgermeister Michael Schrenk. Ohne große weitere Diskussion stimmte das Gremium denn der Aufstockung der Stelle zum 1. Juli zu.

Ohne Gegenstimmen durchgewunken hat der Gemeinderat auch die  Einrichtung einer Ganztagesbetreuung im Kindergarten Kühnenbach. Obwohl sonst in der Betreuung gut aufgestellt, bestehen beim Ganztagsangebot in Pfullingen noch Defizite.  Das Manko will die Stadt nun ausgleichen und ergänzend zur Regelgruppe im Kühnenbach zehn Ganztagsplätze einrichten. Wesentliche bauliche Veränderungen sind dafür nicht nötig. Freilich wird dafür auch das Personal aufgestockt werden müssen – und zwar um 1,5 Stellen, was gut 70?000 Euro kosten wird. Mit weiteren 10?000 Euro an Ausgaben rechnet die Stadt für entsprechende Anschaffungen.

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