Bühne Intendanz: Berliner als Doppelspitze

Dieter und Peer Ripberger übernehmen in er neuen Spielzeit die Intendanz am Tübinger Zimmertheater.
Dieter und Peer Ripberger übernehmen in er neuen Spielzeit die Intendanz am Tübinger Zimmertheater. © Foto: Zimmertheater
Tübingen / swp 30.06.2017

Dieter und Peer Ripberger übernehmen mit Beginn der Spielzeit 2018/2019 die Intendanz im Zimmertheater Tübingen. Sie treten damit die Nachfolge von Axel Krauße an. Wie das Theater mitteilt, hat sich der  Verwaltungsrat des Hauses einstimmig für das Bewerberduo aus Berlin entschieden.

„Dieter und Peer Ripberger setzen einen neuen und zeitgenössischen Akzent in der Tübinger Kulturlandschaft“, sagt Tübingens  Erste Bürgermeisterin Dr. Christine Arbogast. „Sie verstehen Theater als einen Ort, an dem neue Literatur geschaffen und produziert wird.“

Der 29-jährige Peer Ripberger ist Regisseur und Autor. Er inszeniert an verschiedenen deutschen Stadttheatern und Freien Theatern. Zuletzt war er Mitglied der künstlerischen Leitung der Theaterwerkstatt Pilkentafel in Flensburg.

In der Eröffnungsspielzeit des Intendanten André Bücker wird er Anfang 2018 eine Inszenierung am Theater Augsburg realisieren.

Der 30-jährige Dieter Ripberger, ein gebürtiger Schwabe, ist Kulturmanager und Dramaturg. Er hat als Betriebsdirektor das Theater Lindau geleitet und war Referent des Intendanten am Theater Konstanz. Am Thalia Theater Hamburg wirkte er in der Abteilung Marketing und Development und war unter anderem für Fundraising und die Entwicklung neuer Formen der Publikumsgewinnung zuständig.

Die an der Hildesheimer Theaterschule ausgebildeten Lebenspartner werden das Tübinger Zimmertheater gemeinschaftlich führen, wobei der Schwerpunkt von Peer Ripberger die künstlerische Leitung ist, während Dieter Ripberger sich auf die Geschäftsführung konzentrieren wird, teilt das Theater mit.

„Das Zimmertheater ist mit seinen besonderen Räumen der perfekte Ort, um in einem beherzten Dialog mit der Stadt brisante und gerne auch kontroverse Stückentwicklungen zu inszenieren. Wir freuen uns sehr auf diese Möglichkeit“, so die beiden designierten Intendanten.