Nils Schmid, Finanz- und Wirtschaftsminister (SPD), sowie Thomas Poreski, Sozialpolitischer Sprecher der Grünen im Landtag, gratulieren der Lebenshilfe Reutlingen e.V. für ihre erfolgreiche Bewerbung um den Landesinklusionspreis, heißt es in einer Mitteilung. Sozialministerin Katrin Altpeter, Kultusminister Andreas Stoch und Landes-Behindertenbeauftragter Gerd Weimer schrieben erstmals in der Geschichte Baden-Württemberg einen Landesinklusionspreis aus. In insgesamt vier Kategorien sollen Einzelpersonen, Organisationen, Einrichtungen, Träger, Schulen oder Vereine ausgezeichnet werden, die sich für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg einsetzen.

Das Projekt "Kultur vom Rande" der Lebenshilfe Reutlingen e.V. wurde im Bereich Freizeit, Kultur und Sport nominiert und ist ist eines von 38 Projekten, das aus der Vielzahl von 251 Bewerber ausgewählt wurde und damit für die Endrunde der Preisverleihung vornominiert wurde. Die Vielzahl an Bewerbungen dokumentiert, wie überall im Land im Großen und im Kleinen Inklusion gelebt wird.

"Kultur vom Rande" zeigt, wohin Menschen mit Behinderungen gehören: In die Mitte der Gesellschaft. Alle ehrenamtlich und hauptamtlich Aktiven, die dieses Projekt tragen, haben den Landesinklusionspreis mehr als verdient, so Thomas Poreski. "Inklusion kann nur gelingen, wenn in allen gesellschaftlichen Bereichen dazu beigetragen wird. Der Staat ist gefordert, kann sie aber nicht alleine bewerkstelligen. Der Preis drückt Wertschätzung gegenüber all denjenigen aus, die sich vielerorts und teilweise schon seit langem um Inklusion bemühen, und rückt vorbildliche Projekte ins Rampenlicht", so Nils Schmid. "Alle vorgestellten Projekte tragen zu einer Vielfalt bei, die wir beim Thema der Inklusion brauchen, um landesweit Entwicklungen voranzubringen und im Interesse der Menschen mit Behinderungen Neues zu schaffen und Bewährtes zu verbessern."

Am 18. Juli werden anlässlich der Preisverleihung, die Preisträger aus den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Bildung und Erziehung sowie Freizeit, Kultur und Sport bekanntgegeben. In jeder Kategorie wird ein 1. Preis mit 15 000 Euro, ein 2. Preis mit 5000 Euro und ein 3. Preis mit 3000 Euro vergeben.