17 726 Euro erhält das Projekt der TSG Reutlingen Inklusiv „Stark wie zwei“. In Kooperation mit dem Verein Frühchen e.V. wird die TSG Reutlingen Inklusiv Menschen die durch eine zu frühe Geburt Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten oder Behinderungen aufweisen, ein angemessenes, adäquates und ortsnahes Sportangebot anbieten. Dazu soll laut Projektbeschreibung zusammen mit Kliniken, Ärzten, Therapeuten, Kindergärten und Schulen ein weit verzweigtes Netz errichtet werden, das ein möglichst ortsnahes Sporttreiben in jeglicher Altersstufe gewährleistet.

Mit 17 949 Euro unterstützt das Land das Vorhaben „Geschichte Inklusiv“ der Bruderhaus-Diakonie. Hier beteiligen sich Menschen mit und ohne Behinderungen am Aufbau und an der Vermittlung von Diakonie-, Industrie- und Kulturgeschichte Baden-Württembergs. Geplant ist eine  barrierefreie Dauerausstellung samt inklusivem Veranstaltungsprogramm im Gustav-Werner-Forum. 2017 werden die Inhalte der Ausstellung erstellt, die dann im Jahr 2018 gezeigt werden soll.

Über 11 070 Euro darf sich die Gemeinde Lichtenstein freuen. Das Projekt „Lichtenstein für alle“ fördere, so die Beschreibung, eine inklusive Haltung in der Bürgerschaft und wolle das Leben in der Gemeinde für alle barrierefrei gestalten. „Gelingen wird dies durch einen umfassenden Beteiligungsprozess zur Sensibilisierung der Gemeinde, die Initiierung einer Auftaktveranstaltung, die Durchführung einer Zukunftswerkstatt sowie die Bildung eines Arbeitskreises zur Erstellung eines Maßnahmenplans zur weiteren Umsetzung.“

Der Grünen-Landtagsabgeordnete Thomas Poreski gratulierte den Projekten. „Inklusion vor Ort kann nur gelingen, wenn alle mitmachen.“