Kinderbetreuung In der Betreuung wird es enger

Eningen / Gabriele Böhm 21.07.2018

Die Räume sind vorhanden, das Personal nicht. Albrecht Fausel informierte den Gemeinderat über die Bedarfsplanung zur Kindertagesbetreuung. „Die Planung soll sicherstellen, dass die Gemeinde den Anforderungen an den Ausbau an Betreuungsplätzen für Kinder im Vorschulalter gerecht wird.“

Sehr dankbar sei man für die freien Träger, der Katholischen Kirchengemeinde, die Glückskäfern, die Waldwichtel, die Kindertagesstätte Arbachtal und den Tagesmütterverein Reutlingen. „Durch die für eine Kommune in der Größenordnung von Eningen große Trägervielfalt kann das Wunsch- und Wahlrecht der Eltern sehr gut gewahrt werden“, sagte Fausel. Allerdings gebe es Probleme, Auszubildende und Fachkräfte zu gewinnen. „Immer mehr Eltern wollen für immer mehr Kinder mehr Betreuungsmöglichkeiten.“

Zur Qualitätsentwicklung von Kindertageseinrichtungen und der Tagespflege halte die Verwaltung die Schaffung einer Stelle für eine Fachberatungskraft für zweckmäßig. Hierüber soll im Rahmen des kommenden Haushalts entschieden werden. „Wir sind uns alle einig, dass etwas getan werden muss“, so Schweizer. Teilweise meldeten die Eltern schon Kinder an, die noch nicht einmal geboren seien. Lösungen gelte es auch in der Schülerbetreuung zu finden, da an einzelnen Schultagen die personellen und räumlichen Ressourcen erschöpft seien.

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