Reutlingen In der Arbeit bestätigt

Reutlingen / SWP 07.03.2012
Im November wurde das Realschulseminar als erstes im Land fremdevaluiert, heißt es in einer Mitteilung. Nun liegt der Bericht des Landesinstituts vor.

Nachdem die Schulen seit 2006 durch das Landesinsitut für Schulentwicklung fremdevaluiert werden, haben nun die ersten drei Seminare für Didaktik und Lehrerbildung in einer Pilotphase die Fremdevaluation durchlaufen. Neben den Grund- und Hauptschulseminaren in Rottweil und Bad Mergentheim wurde das Realschulseminar in Reutlingen ausgewählt.

Die regelmäßige Qualitätsüberprüfung dient der Steuerung interner Prozesse und insbesondere der Verbesserung der Qualität der Ausbildung angehender Realschullehrerinnen und -lehrer. Außerdem wird durch Qualitätsentwicklung und Evaluation auch die bisher geleistete Arbeit am Seminar aufgezeigt, anerkannt und vorangebracht.

Aus den Ergebnissen der Selbstevaluation waren Schlussfolgerungen und Konsequenzen gezogen worden, die zu vielfältigen Weiterentwicklungen geführt haben.

Dazu Direktor Dieter Salzgeber: "Durch die bewährte und regelmäßig durchgeführte Selbstevaluation braucht das Seminar Reutlingen auch die Fremdevaluation mit dem Blick von außen auf das Seminarsystem nicht zu scheuen."

Die beauftragten Evaluatoren des Landesinstituts haben bei der Fremdevaluation die vier Bereiche "Ausbildung von Lehrkräften", "Professionalität der Lehrkräfte", "Seminarführung und -management", "Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung" besonders in den Blick genommen. Hierbei wurden neben der Seminarleitung, dem Seminarkollegium, den Verwaltungskräften und den Realschullehreranwärterinnen und -anwärtern auch die Schulleitungen sowie die Mentorinnen und Mentoren der 91 Ausbildungsschulen des Seminars befragt.

Die nun vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass sich das Staatliche Seminar in Reutlingen in seiner Arbeit vollauf bestätigt sehen kann: Bei nahezu allen untersuchten und überprüften Bereichen rangiert das Seminar in hohen und höchsten Qualitätsstufen. Das Landesinstitut attestiert dem Seminar zusammenfassend, dass sich "über die vergangenen Jahre am Seminar eine Entwicklung und Profilbildung in verschiedenen Bereichen nachzeichnen lässt, die positiv bewertet wird".

Das Seminar wird nun die Ergebnisse des Berichts in den Gremien des Seminars diskutieren und anschließend Entwicklungsschritte ableiten. "Hier wird es um Maßnahmen gehen, mit denen wir die uns attestierte hohe Arbeitsqualität auch in den kommenden Jahren halten können. Und natürlich gibt es auch Bereiche, in denen wir unsere Anstrengungen noch erhöhen müssen", bilanziert Salzgeber. Die Vorhaben für die weitere Entwicklung werden in den nächsten Wochen mit dem Kultusministerium erörtert werden und sollen dann in Zielvereinbarungen münden.

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