Am Freitag, 23. Juni, 20 Uhr Stadthalle, heißt es: Varieté. Es ist ein Abend um Rosemie Warth, speziell für Metzingen inszeniert und zusammengestellt von Karl-Heinz Helmschrot. Es treten auf: Rosemie Warth, Tigris, Mr. Wow, Paul Chen und Karl-Heinz Helmschrot. Rosemie Warth (siehe auch Interview links) ist vieles in einer Person: Musikerin, Tänzerin, Clownin, Entertainerin. Manche empfinden sie auch als „Verzauberin“.

Der Akrobat Tigris wiederum bietet Hula Hoop und Kontorsion. Die Presse schreibt: „Am Luftring, über den Köpfen des Publikums, zelebriert der aus Berlin stammende Akrobat eine sinnliche Präsentation. Technisch brillant!“ An andrer Stelle heißt es: „Seine ungewöhnliche Choreographie, sein Ausdruck und seine Originalität sind ein Geschenk für die Sinne.“

Mr. Wow zeigt eine Diabolo-Tanzshow. Er lässt in technischer Vollendung die Diabolos rotieren, hüpfen, springen und tanzen – und versprüht dabei noch Energie und Lebensfreude. „Wow!“, schreibt der „Tagesspiegel“. Der Künstler verwechselt sein Cello schon mal mit einer jungen Dame, die ihm die Augen verdreht, und vollführt dabei ein Tänzchen, das so manchem Zuschauer vor Lachen Tränen in die Augen treibt. Mit seinem Repertoire von Bach bis Deep Purple gilt er als der coolste Cellist der Hauptstadt: „I will rock you!“

Schließlich Paul Chen, der mit einem Einrad-Spektakel aufwartet. Erste Erfahrungen auf dem Einrad machte er als Autodidakt 1995. Ein Jahr später stand er bereits auf derBühne und errang in den folgenden Jahren mehrere deutsche Meistertitel. 2002 wurde Paul Chen als Mitglied des deutschen Kaderteams zweifacher Weltmeister im Einradfahren. Seit seinem Abschluss an der Staatlichen Artistenschule in Berlin tritt er in ganz Europa auf.

Jenseits klassischer Formate

Karl-Heinz Helmschrot führt Regie und ist selbst auch mit Comedy und Musikkabarett vertreten. Durch die Erfahrungen hinter der Bühne und als Künstler auf der Bühne weiß Karl-Heinz Helmschrot, worauf es bei Inszenierungen ankommt.

Sein Anspruch ist es, das klassische Varietéformat zu verlassen und mit seinen Aufführungen Geschichten zu erzählen. Dadurch bekommen seine Shows einen Mehrwert und werden zu vielschichtigen Varieté-Theaterstücken oder eben großen zirzensischen Inszenierungen.