Hintergrund · DER WEG ZUM PANORAMAWEG

SWP 12.02.2015

Der 1987 gegründete Heimat- und Geschichtsverein Eningen kümmert sich auch um die Wiedereröffnung von ehemaligen Wegen, Pfaden und Durchgängen. Als eine seiner ersten Aufgaben sah er die Wiederherstellung eines Durchgangs vom Gewand Kühteich ins Gewand Bohnenstall am Fuße des Renkenbergs, die seit dem Bau des Freibades und der Minigolfanlage Obtal unterbunden war. Zugleich sollten während der Freibadsaison Fußgänger ungefährdet auf schattigem Pfad von und zum Freibad kommen, ohne die viel befahrene Straße benutzen zu müssen.

Die Anregungen fielen bei der Gemeinde auf fruchtbaren Boden und so entstand bereits 1988/1989 ein Fußweg vom Schützenhaus im Wald im unteren Bereich der Ohmishalde zum Vulkanschlot Bürzlen und zum Naturfreundehaus am Lindenplatz. Der neue Weg, gestaltet und gebaut vom Gemeindeforstpersonal, fand volle Anerkennung.

Der neue Weg bot die Möglichkeit, ihn nach beiden Seiten zu einem Panoramaweg "Rund um Eningen" auszubauen. Dieser Plan wurde 1990/91 mit Hilfe der Gemeinde verwirklicht, allerdings mit Abstrichen von der Ideallinie wegen technischer und rechtlicher Probleme. So ist der jetzige Panoramaweg in Teilen seiner 16 Kilometer ein Kompromiss. Der Panoramaweg soll in Zukunft seinem Namen noch mehr gerecht werden, er soll viele schöne Ausblicke bieten, nicht fern vom Ort verlaufen, keine allzu starken Steigungen oder Gefälle aufweisen, häufig Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten bieten und auch für ältere Spaziergänger ohne große Mühe in Teilen begehbar sein. Vereine haben für einzelne Abschnitte Patenschaften übernommen und kümmern sich um die Instandhaltung und Pflege.