GRUSSWORT ZUM JAHRESWECHSEL: "Darauf lässt sich Zukunft bauen!"

Bürgermeister Rudolf Heß findet: "2013 war ein erfolgreiches Jahr". Foto: Privat
Bürgermeister Rudolf Heß findet: "2013 war ein erfolgreiches Jahr". Foto: Privat
IHR RUDOLF HEß, BÜRGERMEISTER 31.12.2013

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

zum Jahreswechsel grüße ich Sie herzlich! Nach der Finanz- und Wirtschaftskrise konnten die Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg im zweiten Jahr in Folge wieder einen positiven Finanzierungssaldo erwirtschaften. Hauptursächlich dafür war die wiedererstarkte konjunkturelle Entwicklung, die sich erfreulicherweise auch auf den Arbeitsmarkt übertragen und die Basis für den Anstieg der Steuereinnahmen gelegt hat.

Auch unser städtischer Haushalt, den der Gemeinderat einstimmig verabschiedet hat, profitiert von diesen allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. So können wir auf dieser Grundlage in die Zukunft investieren und die Stadt gezielt weiterentwickeln. Dies ist ohne Gebühren- und Steuererhöhungen und ohne eine weitere Nettoneuverschuldung möglich! Die Stadt nutzt also den finanziellen Rahmen, um Pfullingen zu einem Zuhause für alle Menschen, die hier leben, zu machen.

Im März soll der Bau unserer Sporthalle begonnen werden. Nach wichtigen grundsätzlichen Entscheidungen im Jahr 2013 und der Vorstellung der Ergebnisse des Architektenwettbewerbs geht nun im kommenden Jahr für die Schulen und den Sport ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung.

Durch eine modellhafte Vereinbarung mit dem VfL Pfullingen gehen die dadurch frei werdenden Mittel gezielt in Investitionen für die Spielfelder. So ist die Finanzierung eines Kunstrasenplatzes, auch mit Unterstützung von Sponsoren, möglich geworden. Beides, also Halle und Plätze, entstehen. Pfullingen setzt damit wichtige Zeichen für den Sport!

Nach einer langen und intensiven Vorbereitungsphase soll nun das Dienstleistungs- und Einkaufszentrum (DEZ) endgültig Anfang 2014 in die Umsetzung gehen. Geplant ist, dem Gemeinderat das Baugesuch in der ersten Sitzungsrunde vorzulegen.

2013 war für uns ein erfolgreiches Jahr. Es ist wieder viel gelaufen und initiiert worden. Neben den Beschlüssen des Gemeinderates, den verschiedenen Veranstaltungen, den Jubiläen in den Vereinen, zeigt gerade auch das 25-jährige Bestehen unseres Stadtgeschichtlichen und Mühlen- und Trachtenmuseums, wie viel gerade auch im Ehrenamt in einer Stadt möglich ist. Nicht zuletzt dadurch haben Schwäbischer Albverein und Geschichtsverein wieder einmal aufgezeigt, welches Kleinod wir durch ehrenamtliches Wirken von Menschen in unserer Stadt für Menschen in unserer Stadt haben. Davon hatte sich auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann überzeugt, als er sich in das Goldene Buch der Stadt eintrug.

Partnerschaftskomitee und Volkshochschule ist es beeindruckend gelungen, in Anwesenheit des ehemaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel und des Staatsministers Daniel Hoeffel gemeinsam an das 50-jährige Bestehen des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages, den Elysee-Vertrag, zu erinnern.

Besonders auch der erste ökumenische Stadtkirchentag in Pfullingen hat das Miteinander beeindruckend dokumentiert. Dessen Motto "Den Himmel erden" hat deutlich zum Ausdruck gebracht, dass es gilt, hier und heute "der Stadt Bestes zu suchen", dabei aber nicht zu vergessen, dass wir hier keine bleibende Stadt haben, sondern die zukünftige suchen.

"Mittendrin ist Leben. Grün in Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg" - bei dieser Landesinitiative wurden erneut die jahrzehntelangen Anstrengungen Pfullingens auf dem Gebiet der Stadterneuerung mit einem Landespreis als beispielhaftes Projekt ausgezeichnet. Die seit vielen Jahren praktizierte Zielsetzung, das Innen vor dem Außen zu gestalten, wird bleiben. Aber am Bedarf orientiert, sollen auch neue Wohn- und Gewerbegebiete entstehen. Die Weiterentwicklung der städtischen Planungen wird die Formulierung der kommunalpolitischen Ziele beinhalten.

Das zu Ende gehende Jahr hat uns auch auf einem anderen Gebiet besonders gefordert. Hier haben die Hochwasserereignisse und die Hagelschäden uns die Unberechenbarkeit der Natur vor Augen geführt. Vorbildlich haben sich dabei unsere Feuerwehr und die übrigen Rettungsorganisationen sowie meine Mitarbeiter des Stadtbauamtes und des städtischen Bauhofes eingesetzt.

Wir haben große Aufgaben zu erledigen, Herausforderungen zu bestehen, aber wir haben auch viel Substanz in unserer Stadt. Es ist eine gute Infrastruktur vorhanden, vor allem aber haben wir Menschen, die sich für andere, für die Allgemeinheit stark machen und sich in die Aufgabe "Wir für unsere Stadt" einbringen. Der in unseren Kirchen gelebte Bürgersinn verdient unsere Ermutigung, unsere Unterstützung. Darauf lässt sich Zukunft bauen!

Herzlich danke ich den Mitgliedern des Gemeinderates, allen Bürgern, die in den vielfältigsten Bereichen Verantwortung übernehmen, mittragen und mitgestalten. Ihnen, liebe Mitbürger, wünsche ich Gottes Segen und ein gesundes, friedvolles Jahr 2014.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel