Es ist vollbracht: Die feuertechnische Abnahme des Ursulabergtunnels ist durch, nachdem er (wie berichtet) am Dienstag die Feuertaufe nicht bestanden hatte. Mehrere Brandtests waren da nicht wie gewünscht verlaufen.

Anders die Versuchsreihe am Mittwoch: Da hatte das für die Abnahme zuständige Ingenieurbüro  die Tests ganz herkömmlich mit Benzin, das in eine Wanne gegossen wurde, fortgesetzt und nicht mehr auf moderne Technik gesetzt. Und siehe da: Das Brandmeldekabel löste Alarm aus.

Warum bei der Versuchsreihe am Dienstag einiges schief gegangen ist? „Weil die vorgeschriebenen fünf Megawatt Leistung beim Brand nicht erreicht wurden“, wieß Bauleiter Norbert Heinzelmann, der gestern erleichtert aufatmen konnte. „Druck weg, Luft raus“, meinte er zufrieden. Nun steht der Wiedereröffnung des Tunnels nach der Sanierung am 30. September nichts mehr im Wege