Gemeinderat Glückskäfer wollen eine Chance

Glückskäfer-Vorstand Benjamin Ott überreicht Bürgermeister Alexander Schweizer eine Liste mit rund 250 Unterschriften sowie ein Positionspapier.
Glückskäfer-Vorstand Benjamin Ott überreicht Bürgermeister Alexander Schweizer eine Liste mit rund 250 Unterschriften sowie ein Positionspapier. © Foto: Gabriele Böhm
Gabriele Böhm 07.10.2017

Die Sitzung des Eninger Gemeinderats am Donnerstagabend begann mit einer Überraschung. Eltern, Betreuer und Kinder der Kleinkindergruppe Glückskäfer e.V. kamen in den Sitzungssaal, um ihr Anliegen vorzustellen.

Wie Vorstand Benjamin Ott mitteilte, wünschten Elternschaft und Verein eine Weiterentwicklung der Glückskäfer. „Bezüglich der Umgestaltung der Schillerschule in ein Kinderhaus möchten wir Ihnen hiermit noch einmal die Chancen für die Gemeinde aufzeigen, wenn die Glückskäfer diesen Kindergarten als Träger führen würden“, hieß es. Die Sanierung der Schillerschule war Thema der Gemeinderatssitzung.

Chancen und Herausforderungen einer Trägerschaft der Glückskäfer seien intern abgewogen und in einem Positionspapier dargelegt worden, sagte Ott und überreichte die Aufstellung sowie eine Liste mit rund 250 Unterschriften an Alexander Schweizer. „Die Gemeinde verlässt sich bei der Kinderbetreuung seit vielen Jahren auf die Kooperation mit freien Trägern“, so der Bürgermeister, der die Initiative des Vereins begrüßte und sich für das Engagement bedankte.

Anschließend stellte ein Gast die Frage, wie es in Eningen mit den Spielplätzen weiter gehe. „Der Spielplatz Sulz gilt als Leuchtturmprojekt“, so Schweizer. Ein Spielplatz gleicher Qualität solle im Neubaugebiet an der Wenge gebaut werden. Wie Ortsbaumeister Rainer Klett ausführte, stünde das Thema in der übernächsten Sitzungsrunde auf dem Programm. „Bestehende Spielplätze sollen ertüchtigt werden“, sagte Klett.