Berlin/Reutlingen Gipfeltreffen junger Talente in Berlin

Berlin/Reutlingen / SWP 04.10.2012
Zum Tag der Talente waren auch zwei Vertreterinnen der Eduard-Spranger-Schule in die Bundeshauptstadt eingeladen worden.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hatte nach Schuljahresbeginn im September 300 Preisträger der bundesweiten Jugendwettbewerbe zum Tag der Talente nach Berlin eingeladen.

Für ihre herausragenden Leistungen, die die Eduard-Spranger-Schule im internationalen Filmwettbewerb "up and coming" im Rahmen des Projektes "Wozu ist Bus fahren gut?", Video-Clips für den Reutlinger Stadtverkehr (RSV) erzielt hatte, wurden Laetitia Djayou, Schülerin der Werkrealschule, und Petra Hemansa, die das Film-Projekt leitete, im Tipi am Bundeskanzleramt ausgezeichnet.

An den drei Tagen in der Hauptstadt wurden die Preisträger nicht mit einem Geldpreis, sondern mit einem abwechslungsreichen Programm für ihre Leistungen belohnt, das über Workshops, Experimente und Fachvorträge kreative Ideen und vielfältige Impulse vermitteln sollte, mit denen die Teilnehmer für das "Zukunftsprojekt Erde", wie das Motto der Veranstaltung lautete, gerüstet wurden.

Für Laetitia Djayou, die aus Kamerun kommt und seit drei Jahren in der Bundesrepublik Deutschland lebt, waren die Tage in Berlin ein ganz besonderer Höhepunkt, sie werden unvergesslich bleiben. Obwohl sie sich als Teilnehmerin, die eine Werkrealschule besucht, unter denn Preisträgern deutlich in der Minderzahl befand, brauchte sie sich im Haus der Bundespressekonferenz, wo die verschiedenen Veranstaltungen liefen, nicht verstecken, sondern konnte ihre Mitstreiterinnen, mit denen sie zusammen den Workshop "Menschenrechte" besuchte, sehr anschaulich, sachkundig und authentisch über "Würde, Gleichheit und Respekt" als Grundwerte von Menschenrechten informieren.

Festredner Ottmar Edenhofer, stellvertretender Direktor und Chefökonom des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, gab den Teilnehmern den Rat, sich nicht zu sehr den Erwartungen anderer unterzuordnen: "Lassen Sie sich nicht einsperren in das Gehäuse herkömmlicher Karrieren oder Fächer. Gehen Sie den großen Fragen nach. Geben Sie Ihren Talenten Raum, interessieren, informieren und engagieren Sie sich, um mit Ihren Ergebnissen zum Zukunftsprojekt Erde" beizutragen." Aufforderungen, die ganz im Sinne der Eduard-Spranger-Schule sind.

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