Eningen Gesundheit: Förderpreis geht nach Eningen

ANE 31.03.2015

Für die "Nachhaltig Gesunde Kommune" gab es den mit 5200 Euro dotierten Förderpreis für die Eninger. Grundvoraussetzung für die Verleihung des Förderpreises "Gesunde Kommune" je Landkreis ist eine Gesundheitskonferenz. Indirekt hat die Auszeichnung durch die Arbeitsgemeinschaft der B 52-Verbändekooperation der Krankenkassen auch mit der Zertifizierung zur "Gesunden Gemeinde" zu tun. Praktikant Timo Schweizer, der für das Kreis-Gesundheitsamt in Eningen die Ist-Analyse angefertigt hat, stöberte den Förderantrag auf und gestaltete ihn aus.

"Die Zertifizierung hat in Eningen dazu beigetragen, dass das Gesundheitsbewusstsein nochmals deutlich geschärft wurde", so Bürgermeister Alexander Schweizer, "der Prozess hat dadurch stark an Breite gewonnen".

Die Jury zeichnet mit dem Förderpreis eine Kommune aus, die bereits seit 1997 selbstverständlich am Gesundheitsbewusstsein ihrer Bevölkerung arbeitet. In diesem Jahr wurde das Eninger Gesundheitsforum gegründet. Eine Initiative, die das professionelle Angebot vor Ort mit dem verbindet, was die Gemeinde tut. Um dem gesundheitlich aufgeklärten Bürger dann das zu bieten, was ihm tatsächlich nützt und Spaß macht. So erklärte Gründungsmitglied Veronika Bittner-Wysk den Sinn des Netzwerks zur Gesundheitsförderung und Prävention, das von der Euphorie immer mehr Beteiligter getragen werde.

"Die positive Stimmung der letzten zwei bis drei Jahre hat uns ein Netzwerk von über hundert Akteuren über die Grenzen Eningens hinaus bis nach Dettingen, Reutlingen und Ohmenhausen beschert", betonte Volker Feyerabend vom Arbeitskreis "Gesunde Gemeinde Eningen". Zur Verwendung des Preisgeldes gibt es mehrere Vorschläge: etwa für den Bewegungsparcours um die Sportanlagen im Arbachtal, Spielgeräte für Erwachsene im Rahmen des Spielplatzkonzepts und die Öffentlichkeitsarbeit des Gesundheitsforums.