Am Dienstag, 9. Juni, sollten auf der B28 zwischen Reutlingen und Metzingen Schilder zur Geschwindigkeitsbegrenzung auf maximal 120 km/h angebracht werden. Autofahrer hätten so zukünftig auf der Bundesstraße zwischen Reutlingen und Metzingen zugunsten des neuen Tempolimits den Fuß vom Gas nehmen.
Grund dafür ist eine Online-Petition, die der Neuffener Julian Sincu von der Initiative „Verkehrsfluss statt Tempolimits – Freie Fahrt fürs Ländle“ Ende vergangener Woche gestartet hatte. Über 3000 Unterschriften waren laut Sincu Stand Dienstagvormittag eingegangen. „Wir wollen mit der Petition erreichen, dass keine Fakten geschaffen werden, bevor die Tatsachen aufgearbeitet worden sind“, sagte Sincu auf Nachfrage unserer Zeitung.
Dieses Ziel hat Sincu erreicht, da die Stadt vorerst darauf verzichtet hat, die Schilder aufzustellen beziehungsweise von der Straßenmeisterei aufstellen zu lassen. „Es gehört sich nicht vollendete Tatsachen zu schaffen, solange die Petition läuft“, sagte Reutlingens Ordnungsamtsleiter  Albert Keppler auf Nachfrage.