Die Reutlinger Gastro-Initiative (RGI) schlägt Alarm:  Die Corona-Verordnung sei Existenzbedrohung für die Branche, die versprochenen Hilfsgelder kommen nicht bei den Betreibern von Restaurants und Cafés an. Das erklärt die RGI in einer Pressemitteilung.

Reutlingen

Uwe Grauer: Keinen Covid-Infektionsfall in der Gastronomie

 Der Einzelhandelsverband von Baden-Württemberg fordert zum 14. Februar die Öffnung – „diese Perspektive ist ebenso existentiell für uns Gastronomen. Zumal die Gastronomie bereits seit langem erhöhte Hygienevorschriften einhält. Unseres Wissens gab es keinen Covid-Infektionsfall in der Gastronomie“, erklärt die Gastro-Initiative, namentlich Uwe Grauer als Vorsitzender.

November- und Dezemberhilfen noch nicht ausgezahlt

Zumal die Corona-Soforthilfen des Bunds nicht in Reutlingen ankommen: Einer Umfrage unter den 40 Mitgliedern der RGI zeige, dass noch nicht einmal die November- und Dezemberhilfen ausgezahlt sind. Von einer Soforthilfe könne also keine Rede sein; die schleppende Auszahlung verschärfe die finanzielle Situation. Die versprochene vereinfachte Antragstellung ab Januar sei ebenfalls noch nicht bekannt. Für Uwe Grauer war der Beschluss aus Stuttgart nicht  nachvollziehbar, wie der RGI-Vorsitzende bereits im Oktober 2020 gegenüber der SÜDWEST PRESSE mitteilte.