Reutlingen GARDEN-SPLITTER

Wird's ein Renner, das Hexenhäusle fürs heimische Gütle?
Wird's ein Renner, das Hexenhäusle fürs heimische Gütle? © Foto: Jürgen Herdin
JHE 15.05.2015
Prof. Roland Doschka Der bekannte Autor und Kurator von Kunstausstellungen, Prof. Roland Doschka, wird fortan ein besonders treuer Freund von Garden Life sein.

Prof. Roland Doschka

Der bekannte Autor und Kurator von Kunstausstellungen, Prof. Roland Doschka, wird fortan ein besonders treuer Freund von Garden Life sein. Der Ästhet, der zu Hause in Rottenburg-Dettingen einen vier Hektar großen, mehrfach auf europäischer Ebene prämierten Garten besitzt und exzellent pflegt, wird fortan immer Schirmherr der Garden Life sein.

"Für mich ist das die größte Pflanzenbörse in Deutschland", sagte er gestern zum Auftakt. In Lindau, wo er auch Schirmherr war, "da sind es rund 100 Stände", in Reutlingen 190. Und damit sei die Fläche auf der Pomologie auch ausgereizt, findet Doschka, dem eine zu große Enge widerspricht. "Hat Garten doch schließlich immer etwas mit Entschleunigung und Ruhe zu tun", so Doschka, der sich selbst dann aber auch in die Menge begab. "Von Beginn an war ich bei Garden Life dabei, aber ich finde hier immer wieder neue Züchtungen und Garten-Accessoires", sagt der Schirmherr.

Thomas Braun

vom gleichnamigen Holzvertrieb am Südbahnhof hat auf der Garden Life für einen Hingucker gesorgt, dem er eine große Zukunft verspricht. Ein Hexenhäusle, von außen so windschief wie es nur sein kann, hat er auf die Wiese nahe des Südost-Eingangs (IHK) aufgestellt. Pärchen zücken ihre Smartphones für Selfies und Braun verriet, "dass man das Haus als Bausatz schon für 6000 Euro bekommen kann". Eine Aufsehen erregende Sache fürs Gütle kann das sein, zumal es auch Farben nach Wunsch dazu gibt, Isolierverglasung - "und einen Zaun aus Edelkastanie samt handgefertigter Tore", sagt Braun.

Garden Life-Besucher

von Beginn an sind auch die Böhmerles und die Körbers. Die Ehepaare lieben das Flanieren, "alles aus Terracotta" sowie das Essen. Doch auch Kritik haben sie diesmal: "Den Farb-Wegweiser im Programmheft verstehen wir leider nicht mehr."