Lichtenstein Ganztagesbetreuung gut angenommen Gemeinderat stockt Arbeitszeit auf

Bis zu 30 Kinder können hier bald den ganzen Tag betreut werden. Foto: Leipold
Bis zu 30 Kinder können hier bald den ganzen Tag betreut werden. Foto: Leipold
Lichtenstein / ANNE LEIPOLD 27.03.2012
Auf gutem Weg befindet sich die Ganztagesbetreuung an der Grund- und Hauptschule. Die Räte erhöhten nun die Arbeitszeiten der zweiten Betreuerin.

Bedarfsgerecht soll der Ausbau der Ganztagesbetreuung an der Grund- und Hauptschule Lichtenstein voranschreiten, machte jetzt der Bericht in der Gemeinderatssitzung deutlich.

Seit diesem Schuljahr nun werden die Kinder bis 16 Uhr betreut und die Nachfrage steigt. Zu Beginn diesen Monats wird die Ganztagesbetreuung für 25 Kinder in Anspruch genommen: 19 Schüler an drei Tagen, sechs Schüler an fünf Tagen. Allerdings wird die beschlossene Gruppengröße von 15 Kindern an den ersten drei Wochentagen überschritten. Eine zweite Gruppe wäre daher ratsam, wie Gemeindeangestellte Beatrice Hermann den Räten vortrug. Dabei erfolgt die Arbeit weiterhin im offenen Konzept.

Um die Betreuung weiterhin zu stemmen, soll nun die Arbeitszeit der zweiten Betreuerin an diesen Tagen von 14 auf 16 Uhr erhöht werden. Bei Bedarf soll dies auch für Donnerstag und Freitag gelten.

So könnten bis zu 30 Kinder betreut werden. Die hierbei entstehenden Mehrkosten von jährlich 5000 Euro könnten über Elternbeiträge sowie einen erhöhten Zuschuss des Regierungspräsidiums um 1650 Euro finanziert werden, erläutert Hermann.

Die Räte freut die Nachfrage der Ganztagesbetreuung, schließlich sei diese ein bedeutender Standortfaktor, der Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermögliche, wenn auch der Bau mit Erweiterung der Gruppe an seine Grenzen käme, wie Alfons Reiske (SPD) anmerkte.

In diesem Zuge forderte Britta Waschl (SPD) die Verwaltung auf, auch den Sachmitteletat an den Bedarf anzupassen. Dieser wurde bereits verdoppelt, bestätigt Hermann.

Mit der Arbeitszeitverlängerung sei ebenso die Ferien- und Krankheitsvertretung geregelt, wie die Gemeindeangestellte auf Nachfrage von Gemeinderätin Susanne Kromer (OGL) versicherte.

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