Reutlingen Futuristische Mobilitätskonzepte

Bunt und trendig: Mr. Morph, ein Hi-tech Kissen, das den Alltag, vor allem von Familien und Pendlern, bequemer und praktischer gestaltet.
Bunt und trendig: Mr. Morph, ein Hi-tech Kissen, das den Alltag, vor allem von Familien und Pendlern, bequemer und praktischer gestaltet. © Foto: Hochschule Reutlingen / Simone Löffler
Reutlingen / SWP 21.07.2016
Inmitten von futuristischen Mobilitätskonzepten stellte der Studiengang Transportation Interior Design Abschluss- und Semesterarbeiten aus.

Im Fokus der Abschluss- und Semesterarbeiten standen innovative Fahrzeug- und Mobilitätskonzepte, neue Nutzergewohnheiten und Wertigkeiten sowie interaktive Materialien. Dr. Wolfgang Epp, Hauptgeschäftsführer der IHK, eröffnete  die Ausstellung im IHK-Forum.

In seiner Ansprache hob er die langjährige, hervorragende Zusammenarbeit mit der Hochschule Reutlingen hervor. Diese sei nicht zuletzt aus der Tradition gewachsen, da „die Hochschule Reutlingen die gleichen Gründungsväter wie die IHK hat“, so Epp. „Wir befruchten uns gegenseitig“, erklärte er und verwies auf die Zusammenarbeit und Projekte wie etwa das Netzwerk Innovation.

„Sie beschäftigen sich mit Mobilität, Sie beschäftigen sich mit Zukunftsszenarien“, so begrüßte Hochschul-Präsident Prof. Dr. Hendrik Brumme die Absolventen und Studierenden des Studiengangs Transportation Interior Design. Er wies bei der Ausstellungseröffnung darauf hin, dass dem Thema Mobilität künftig eine bedeutendere Rolle zukommen werde, was aktuelle Projekte mit Partnern aus der Automobilindustrie belegen.

Prof. Michael Goretzky, Dekan der Fakultät Textil & Design hob hervor, dass „Networking heißt, gute Partner an seiner Seite zu haben“. Dies spiegelt sich in Kooperationen und Projekten wieder.

Besonderes Augenmerk liegt auf dem Thema Innovationen, die künftig stärker aus der Fakultät Textil & Design vorangetrieben werden sollen. „Wir erleben heute Innovation und Vernetzung“, erklärte Prof. Andrea Lipp, Studiendekanin Transportation Interior Design. Es sei besonders wichtig, „die Studierenden während des Studiums bereits Schritt für Schritt an die Praxis heranzuführen“, so Lipp.

Die Projektarbeiten entstanden durchweg in Zusammenarbeit mit renommierten Projektpartnern wie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Hettich Holding und der Walser GmbH. So individuell und visionär die Projektnamen sind, so vielseitig waren auch die dahinter stehenden Konzepte. So setzen sich beispielsweise  Projekte wie „Symbionic“, „Natural Emotion“, „Eden“ und „Independent“, entstanden mit dem Projektpartner DLR, mit der Entwicklung von Leichtbaufahrzeugen für den interurbanen Raum auseinander.

Zusatzprodukte für das Fahrzeuginterior wie „Zaino – ein multifunktionaler Rucksack“, „warn-E – ein autonomes Warndreieck“, „Moudi – eine multifunktionale Kleiderstange“ und „Mr. Morph – ein verformbares Hi-tech-Kissen für Pendler und Familien“, entstanden in Zusammenarbeit mit der Walser GmbH.

Das Projekt „trans_former_2030“ zeigte das flexible Fahrzeuginterior von morgen auf Basis zukünftiger Szenarios und entstand in der Kooperation mit der Hettich Holding. „Pilot of the road“ veranschaulichte das Truck Interior 2030, welches durch Multifunktionsschränke den Trucker zum Logistikmanager macht. Im „Familycar 4.0“ werden die Insassen in einem magnetisch schwebenden Sitz- und Babyschalensystem vor Vibration und Lärm geschützt.

Mit großer Leidenschaft erläuterten die Absolventen und Studierenden während der beiden Ausstellungstage ihre entstandenen Konzepte und entführten die Besucher in ihre Vision der Mobilität von morgen.

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