Lions-Club Für eine gute Ausbildung der Kinder

Die Kalbfell-Stiftung erhielt eine Spende.
Die Kalbfell-Stiftung erhielt eine Spende. © Foto: Privat
Reutlingen / swp 14.07.2018

Die finanzielle Förderung der Ausbildung begabter Töchter und Söhne Reutlinger Familien mit geringem Einkommen ist das Ziel der Oskar-Kalbfell-Stiftung: ein Ziel, das voll auf der Linie des Lions-Club Neckar-Alb liegt. Präsidentin Dr. Susanne Hartmann, Fördervereins-Präsident Eckhard Raisch und Galerist Wilfried Thron überbrachten jetzt einen Scheck in Höhe von 7500 Euro.

Bei der „Kunst & Gut“-Aktion des Lions-Clubs Neckar-Alb wechseln Kunstwerke den Besitzer, die jahrelang auf privaten Dachböden oder in Archiven schlummerten und sonst nirgendwo gekauft werden können. „Das macht den Erfolg der Aktion aus“, erläuterte Präsidentin Dr. Susanne Hartmann. Die Stiftung, die der ehemalige Oberbürgermeister Oskar Kalbfell vor genau einem halben Jahrhundert ins Leben rief, kam nun schon zum zweiten Mal in den Genuss der „Kunst & Gut“-Erlöse. Die dritte Benefiz-Veranstaltung findet vom 26. bis 28. Oktober im Reutlinger Spitalhof statt.

„Das ist der ideale Rahmen für den 50. Geburtstag der Stiftung“, freute sich Uwe Weber, Leiter des Amts für Schulen, Jugend und Sport, der der Stiftung gemeinsam mit Kulturbürgermeister Robert Hahn vorsteht.

„Grundsätzlich hat uns das Ziel der Oskar-Kalbfell-Stiftung schon immer zugesagt“, erläuterte Eckhard Raisch, langjähriger Fördervereins-Präsident des Lions-Clubs Neckar-Alb. Den Ausschlag für die erste Spende gaben schließlich Artikel in den lokalen Zeitungen: Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte die Stiftung in finanzielle Bedrängnis gebracht, die Zinseinnahmen gingen von 27 000 Euro im Jahr 2011 auf 500 Euro im Jahr 2017 zurück. „In diesem Jahr sind es null Euro“, prognostizierte Weber.

Umso wichtiger ist die Unterstützung des Lions-Clubs, betonte Robert Hahn. Die Ziele der Stiftung seien nach wie vor aktuell, die Notwendigkeit habe sogar noch zugenommen: „Unser Dankeschön kommt von Herzen“, so der Kulturbürgermeister.

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