Rommelsbach Für die Augen und das Trommelfell

Die Honorengarde des TSC Dancing Shoes zeigt, was sie kann. Foto: Jan Zawadil
Die Honorengarde des TSC Dancing Shoes zeigt, was sie kann. Foto: Jan Zawadil
Rommelsbach / JAN ZAWADIL 30.01.2012
Ausgelassen feierte der TSC Dancing Shoes seinen Fasnetsball. Am Samstag begeisterten dabei neben den eigenen Garden die Gäste. Sie alle sorgten für mächtig Stimmung in der Wittumhalle.

Fasnetsmüdigkeit scheint in diesem Jahr nicht aufzukommen. Denn wer beim TSC Dancing Shoes am Samstagabend in der Wittumhalle mit dabei war, konnte erleben, wie die zwischenzeitlich auch im Protestantischen liebgewonnene Tradition richtig gefeiert wird.

Dabei setzte der Tanzsportclub nicht nur auf die eigenen kleinen bis hin zu den großen Garden. Vor allem auch die befreundeten Narrenzünfte begeisterten die mehreren hundert Fasnetsgäste mit ihren Auftritten und sorgten somit am Samstagabend für einen Zugabe-Ruf nach dem anderen.

Während die Dancing Shoes viele professionelle Auftritte hinlegten und keinen Zweifel daran ließen, wer in der Halle das Sagen hat, kamen sonstige Narreteien nicht zu kurz. So ließen es unter anderem die Burgnarren aus Neufra mit ihrer Guggamusik ordentlich krachen und sorgten für mehr als vibrierende Trommelfelle. Dementsprechend begeistert zeigte sich Honorenrat Erich Hudjetz. Denn nicht nur, dass die Halle am Samstagabend total ausverkauft gewesen sei, auch dem Verein an sich gehe es hervorragend, wofür einerseits die rund 85 tanzenden Mädchen sowie andererseits die mehr als 200 Mitglieder bester Beweis seien.

Nach der elften Auflage des Fasnetsballs steht der Fortsetzung im kommenden Jahr also nichts im Weg. Doch zunächst gilt es noch, die aktuelle Session über die Bühne zu bringen, über deren nicht allzu lange Dauer sich manch einer jetzt schon grämt.

Am Samstagabend waren deshalb alle umso besser gelaunt. Neben den zahlreichen Jecken, die als Scheich oder Edelmann vergangener Jahrhunderte ins Faschingsgeschehen eingegriffen hatten, waren es beim Programm jedoch genauso die Betzinger Mühla-Katza oder die Weiße Garde der Krautskräga, die Münsinger Hungerberg-Hexen oder die Rammertwölfe aus Nehren, die für einen ausgelassenen Abend in der Wittumhalle gesorgt hatten.