Mit dem Slogan: „Wenn’s mal wieder länger dauert!“ wird nicht nur für einen allseits beliebten Schokoriegel Werbung gemacht, er wird auch immer öfters in Zusammenhang mit Baustellenprojekten verwendet, die den vorgegebenen Zeitrahmen deutlich überziehen. So wie bei den Bauarbeiten in der Pfullinger Klemmenstraße, die nun schon länger dauern als ursprünglich geplant.

Fragwürdige Kabel

Das Problem am Kreuzungsbereich mit der Griesstraße bestand darin, dass bei den Aushubarbeiten Kabel-, Gas- und Wasserleitungen auftauchten, die aber in keinem Bestandsplan zu finden waren. Da niemand auf Anhieb sagen konnte, zu wem diese Kabel gehörten, musste dies aufwendig recherchiert werden. All das kostete natürlich Zeit, die so nicht einkalkuliert war.

Nun sind die Tiefbaumaßnahmen endlich abgeschlossen, und wenn das Wetter weiter mitspielt, soll der Kreuzungsbereich bereits ab kommenden Samstag wieder befahrbar sein. Die Klemmenstraße ist allerdings weiterhin für den Verkehr gesperrt, da die geplanten Baumaßnahmen noch nicht abgeschlossen sind. Der Kanal muss erneuert werden, und das zieht sich vermutlich noch bis Ende des Jahres hin.

Die Zu- und Abfahrt vom beziehungsweise zum Marktplatz für Anlieger und den Anlieferverkehr ist ab Samstag über die Griesstraße wieder möglich.

Ersatzhaltestelle für Bürgerbus

Die Route des Bürgerbusses verläuft in dieser Zeit über die Gönninger-, Große Ziegel- bis zur Griesstraße, wobei in der Großen Ziegelstraße bei der Gaststätte „Sonne“ eine Ersatzhaltestelle eingerichtet ist. Die Haltestelle „Rathaus“ wird vom Bus nicht angefahren.

Veranschlagt für die Erneuerung des Straßenbelags in der Klemmenstraße sowie des Kreuzungsbereichs Griesstraße/Marktplatz sind rund 1,02 Millionen Euro, davon tragen die Stadtwerke 315 000 Euro und die Stadt den restlichen Anteil von 705 000 Euro.

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Millionen Euro kostet die Erneuerung der Versorgungsleitungen und des Straßenbelags in der Klemmenstraße inklusive des Kreuzungsbereichs der Griesstraße/Marktplatz.