Sanierung Freibad: „Der Torte das Kirschle aufsetzen“

Es ist schon ganz hübsch, soll aber noch viel hübscher werden: Das Eninger Freibad.
Es ist schon ganz hübsch, soll aber noch viel hübscher werden: Das Eninger Freibad. © Foto: Gabriele Böhm
Eningen / Kathrin Kammerer 15.12.2018

Es geht voran mit dem Mammut-Projekt Freibad-Sanierung: In der Sitzung am Donnerstag genehmigten die Gemeinderäte die Vergabe der Leistungen für das Modul 3. Klingt sperrig – also ließ sich Ortsbaumeister Rainer Klett nicht lumpen, und beschrieb den Räten mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation nochmal, was da nun eigentlich auf die Gemeinde zukommt. Mehr als drei Millionen Euro sind für die Sanierung insgesamt veranschlagt.

Auf die Ausschreibungen für die verschiedenen Bauarbeiten waren nicht all zu viele Angebote eingegangen, so Klett. Die Hochkonjunktur im Baugewerbe macht auch vor Eningen keinen Halt. Trotzdem: Es kann alles wohl im Zeit- und Kostenrahmen umgesetzt werden. Die Breitwellenrutsche, die „der Bringer“ wird, da ist sich Klett sicher. Die Hangrutsche, die „auch die Eninger Jugend im Ort halten wird“. Ein Sonnensegel über dem Kinderbecken, die Erneuerung der Ein- und Drei-Meter-Sprungtürme, die Sanierung des Beckens mit einer Folienauskleidung. Etwa 1,2 Millionen Euro kostet Modul 3, nach der Freibad-Saison 2019 sollen die Arbeiten beginnen.

Schön und energiesparend

Auch Wasserdüsen und ein Wasserpilz sollen eingebaut werden, ebenso ein Behindertenlift. Im Modul 4, so erklärte Ortsbaumeister Klett weiter, wird dann die Technik des Bades erneuert: Rohre, Armaturen, Pumpen und Filter sind ebenfalls in die Jahre gekommen. Auch dem stimmten die Gemeinderäte zu. Endergebnis soll nicht nur ein schönes, sondern auch ein energiesparendes Bad sein. Die Beckenabdeckung trägt ebenfalls dazu bei: So kann in Zukunft weniger Wärme aus dem Wasser entweichen. Ein paar der technischen Neuerungen sollen bereits vor der Badesaison 2019 umgesetzt werden.

Nicht nur Ortsbaumeister Klett scheint sich selbst schon ziemlich aufs neue Bad zu freuen. Auch Cliff Werz (CDU) war begeistert, welche Züge das Freibad annimmt: „Damit setzen wir der Torte das Kirschle auf.“ Vielleicht kommen ja sogar in Zukunft ein paar von der Bäderdiskussion enttäuschte Metzinger zum Plantschen nach Eningen, sagte er. Der Ortsbaumeister scheint ein Schwimm-Enthusiast zu sein, auch die Gemeinderäte freuen sich wie Bolle: „Dann machen wir mal eine Sitzung im sanierten Bad“, schloss die Dr. Barbara Dürr.

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