Sanierung Feuerwehrhaus wird generalsaniert

Das Eninger Feuerwehrhaus muss in den kommenden Jahren umfassend saniert werden.
Das Eninger Feuerwehrhaus muss in den kommenden Jahren umfassend saniert werden. © Foto: Simon Wagner
Eningen / SIMON WAGNER 26.07.2016
Es ist eine organisatorische wie finanzielle Herausforderung: Die Generalsanierung des Feuerwehrhauses wird die Achalmgemeinde Jahre beschäftigen.

Es ist ein Projekt, das die Gemeinde Eningen auf Jahre beschäftigen wird und eines, das in finanzieller, aber auch organisatorischer Hinsicht einer Herausforderung gleich kommt: Die Generalsanierung des Feuerwehrhauses wird wohl zwischen drei und vier Jahre in Anspruch nehmen und ist, grob überschlagen, mit rund drei Millionen Euro beziffert. Die ausgegebene Maxime bei der Planung des Unterfangens: Das Minimum der Anforderungen aus der Feuerwehrhaus-DIN ist das Maximum dessen, was finanzierbar ist.

Mit dieser Vorgabe hat sich Architekt Matthias Engelhardt aufgemacht und hat dem Rat nun verschiedene Möglichkeiten präsentiert. Allen Varianten gemein ist, das sie bei laufendem Betrieb realisiert werden müssen. Eine Auslagerung der Wehr würde eine noch größere logistische Herausforderung bedeuten.

Nach einer Klausurtagung Mitte Juni, bei der die Räte, der Architekt wie auch Vertreter der Wehr und des DRK bereits die Köpfe zusammengesteckt hatten, beugte sich der Rat am Donnerstag über verschiedene Varianten, die Engelhardt bereits im Technischen Ausschuss zur Diskussion gestellt hatte.

Hier wie dort war man sich schnell einig. Neben der detailreichen, räumlichen Planung des Hauses, indem weiter der Stützpunkt des DRK und nun auch ein öffentlich nutzbarer Lehrraum untergebracht sein soll, konnten sich die Räte vor allem für einen Entwurf erwärmen, der eine rund 100 Quadratmeter umfassende Erweiterungs-Nutzfläche vorsieht.

An der rechten Seite des Gebäudes könnten zwei Wohnungen mit jeweils zwei Räumen entstehen, die zunächst als Sozialwohnungen genutzt werden könnten, aber mittelfristig und falls benötigt, der Wehr zur Verfügung stünden.

Zwar verteuert der Wohnungseinbau den Umbau um rund 250 000 Euro, aber, so hieß es aus dem Gemeinderat, günstiger sei momentan nicht an zusätzlichen Wohnraum zu kommen.

Diese Sichtweise und damit auch der entsprechende Entwurf stieß auf breiten Konsens im Rat. Das Architektenbüro Engelhardt wurde mit der Erstellung einer Entwurfsplanung beauftragt. Sie dient als Basis für eine detaillierte Kostenschätzung. Gleichzeitig soll ein Szenario entwickelt werden, wie der konkrete Bauablauf bei laufendem Betrieb, auf die kommenden Jahre verteilt werden kann.