Tübingen Fdf eröffnet mit 400 Ausstellern in 19 Zelten

Oberbürgermeister Boris Palmer ließ sich bei seinem Rundgang durch die Messehallen von den beiden Abgeordneten Annette Widmann-Mauz und Rita Haller-Haid (von links) begleiten.
Oberbürgermeister Boris Palmer ließ sich bei seinem Rundgang durch die Messehallen von den beiden Abgeordneten Annette Widmann-Mauz und Rita Haller-Haid (von links) begleiten. © Foto: Jan Zawadil
Tübingen / JAN ZAWADIL 02.03.2015
Die 41. "Für die Familie" (fdf) hat am Samstag ihre Pforten auf dem Tübinger Festplatz geöffnet. Bis Sonntag können sich Interessierte dort ein Bild von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Region machen.

Sie beleuchtet die unterschiedlichsten Aspekte. Seit Samstag demonstriert die fdf auf dem Festplatz erneut die wirtschaftliche Leistungskraft der Region. In 19 Zelten und auf dem Freigelände präsentieren rund 400 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen. Sie zeigen nicht nur praktische und schöne Dinge für den Haushalt oder die Freizeit, sondern informieren gleichzeitig umfassend zu den Themen Bauen, Wohnen, Einrichten und Energie. Zusätzlich sind verschiedene Sonderschauen zu sehen oder Einblicke in die Arbeit von Institutionen, Verbänden und Vereinen möglich.

Von der Zusammenstellung und Vielfalt der Angebote zeigte sich auch Tübingens OB Boris Palmer bei der Eröffnung beeindruckt. Auch wenn er bereits zum neunten Mal die Messe eröffnete und scherzhaft in die Runde der Lokalprominenz meinte, dass er selbst nicht genau wisse, was er noch sagen könne. Verschiedene Aspekte griff Palmer dennoch heraus: Mit dem "Steineklopfen" würden ihm hoffentlich keine neuen beruflichen Perspektiven aufgezeigt. Vielmehr gehe es darum, Fossilien im Schiefer zu entdecken. Außerdem sei die neu auf dem Messegelände zu sehende Eisenbahnanlage genauso ein Hingucker wie beispielsweise die für Dienstagmittag geplante Schlagershow mit ABBA.

Palmer kam auch auf die Veränderungen beziehungsweise die zunehmende Rolle des Internethandels zu sprechen. Denn: "Sonntags werden im Internet besonders hohe Umsätze gemacht", erklärte der Oberbürgermeister. Weil es ihm aber um die Städte gehe, habe er sich nicht nur zum "Schutzheiligen des Handels in der Innenstadt" erklärt. Er frage sich ebenfalls, ob es gut sei, wenn der Internethandel sonntags geöffnet und die Geschäfte in der Innenstadt geschlossen seien? "Dieser Diskussion müssen wir uns stellen", forderte Palmer. Allerdings dürfte diese interessant und spannend werden. Der Messe fdf wünschte er hingegen, dass sie Tübingen noch viele Jahre erhalten bleibe.

Info Die 41. Messe "Für die Familie" ist noch bis Sonntag, 8. März, täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Tübinger Festplatz geöffnet.