Verkehrssituation Falschparker bereiten Probleme

Eningen / Gabriele Böhm 03.01.2018

Ein Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Eningen, ein LKW vom Bund des Bevölkerungsschutzes Baden-Württemberg und ein Transporter der „Helfer vor Ort“ des DRK Eningen waren im Dezember die Testfahrzeuge, als auf Einladung von Gemeinderat Eric Sindek (FWV) Mitglieder aller drei Institutionen durch den Ort fuhren, um die Gefahrenstellen zu ermitteln. Sindek stellte die Ergebnisse in der jüngsten Gemeinderatssitzung vor.

Bereits im September hatte laut schriftlichem Ergebnisbericht der DRK-Transporter die Kürwiesgasse nicht befahren können, weil dort ein Auto auf Höhe der Hausnummern 6 bis 8 widerrechtlich abgestellt war. „Laut aktueller Rechtsprechung sind Halten und Parken bei einer Fahrbahnbreite unter 3,05 Metern verboten. Die Kürwiesgasse ist an dieser Stelle aber nur knapp drei Meter breit“, hieß es. Es gebe im Ort mehrere Straßen mit geringer Breite, in denen trotzdem Fahrzeuge parken würden. „Viele Eninger scheinen die Vorschrift entweder nicht zu kennen, oder sich nicht daran zu halten. Eine solche Parksituation kann Menschenleben oder Sachgüter gefährden oder gar zerstören. Jetzt haben wir noch Zeit, etwas zu unternehmen“, sagte Sindek.

In der Rechbergstraße komme es im Kurvenbereich in Fahrtrichtung Grasbergstraße zu starken Verengungen, die durch parkende Fahrzeuge und Mülltonnen verstärkt würden. Die Wendeplatte der Grasbergstraße sei oft zugeparkt. Bei einem dortigen Einsatz zusammen mit dem Rettungsdienst habe es bereits massive Probleme gegeben. Weitere Probleme mit Falschparkern gebe es in der Brunnen- und der Schwanenstraße, im Brahmsweg sowie in der oberen Schubert-, der Zeppelin-, der Frauenkirch- und der Gartenstraße und In den Vorlehen. „Wir bitten darum, die Fahrbahnbreite stärker zu kontrollieren und an kritischen Stellen sichtbare Verbotszeichen aufzustellen oder Fahrbahnmarkierungen anzubringen“, wird in dem Bericht gefordert. „Es führt überhaupt kein Weg daran vorbei, etwas zu unternehmen“, sagte Bürgermeister Alexander Schweizer. „Es gibt keinen Ermessensspielraum, sondern glasklare Vorgaben.“ Er werde verstärkt Mitarbeiter vom Vollzugsdienst in diese Bereiche schicken.

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