Die evangelische Andreaskirche ist jetzt täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Zwar sei es nicht erlaubt, Gottesdienste in der großen Gemeinschaft zu feiern, aber durchaus möglich, allein die Stille und Andacht in der Kirche zu suchen, teilt die Eninger Gemeinde mit. „Sie können dort zur Ruhe kommen und für sich und für andere beten.“ Gerade jetzt seien Beterinnen und Beter gefragt, sagt Pfarrer Johannes Eißler.

Für jeden Sonn- und Feiertag gibt es nun eine gedruckte Predigt, die in der Kirche ausliegt und mitgenommen werden kann. Auf Wunsch werden die Predigten vom Gemeindebüro zugestellt, wer das möchte, kann sich unter Telefon (0 71 21) 8 11 83 dort melden.

Aufruf zum Abendläuten

Das Abendläuten wird von heute, Freitag, 27. März, an von 18.30 auf 19.30 Uhr verschoben. Die evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg sowie die katholischen Diözesen rufen alle Christen zum häuslichen Abendgebet um 19.30 Uhr auf.

Mutmachende Impulse

Auf der Gemeinde-Homepage sowie über soziale Netzwerke sind außerdem Video-Botschaften und mutmachende Impulse von Mitgliedern der Kirchengemeinde zu finden.

Konfis als Online-Meeting

Der Konfirmandenunterricht wurde diese Woche in Eningen erstmals als Online-Meeting abgehalten. Jugendreferent Manuel Uzelmaier, Pfarrerin Regina Lück, Pfarrer Johannes Eißler und knapp 20 Konfirmanden waren über Bildschirm und Lautsprecher miteinander vernetzt. „Ich war anfangs skeptisch, aber es hat erstaunlich gut funktioniert“, sagt Pfarrerin Lück. „Die Jungen haben ja sowieso keine Berührungsängste mit der Technik.“

Wichtig, in Kontakt zu bleiben

Allen drei Hauptamtlichen ist es wichtig, auch in Corona-Zeiten mit den Gemeinde­­gliedern in Kontakt zu bleiben. „Das Telefon ermöglicht durchaus Nähe“, sagt Pfarrer Eißler, der jetzt vor allem auf Telefonkontakte setzt. Unglücklich ist er über die scharfen Bestimmungen für Trauerfeiern, da auf dem Friedhof nun nicht mehr als zehn Personen zugelassen sind. Das findet Pfarrer Eißler traurig.