Das Ziel der zwölften Auflage von "ESB Cycling for Charity" ist klar: Mindestens 30 000 Euro sollen zusammenkommen, um der Kinderkrebshilfe Tübingen sowie dem Reutlinger Verein Integramus unter die Arme zu greifen. Schließlich wollen sich die ESB-Studenten nicht mit weniger zufrieden geben als ihre Vorgänger im vergangenen Jahr.

Bislang sind, wie ESB-Student Tom Boos sagte, bereits rund 20 000 Euro vornehmlich durch Firmenspenden zusammengekommen. Jetzt drückten die Studierenden sowie ihre Unterstützer am Samstag nochmals auf die Tube. Mit dem Charity-Radeln am Weibermarkt kommen einige Euros mehr aufs Konto. Schon zur Mittagszeit lief es ordentlich, sagte Boos. So kamen eine große Zahl an Kilometern zusammen, die von den Sponsoren mit jeweils einem Euro aufgewogen wurden. Auch das Kinderschminken, die Tombola oder der Crepes-Verkauf seien überaus erfolgreich gewesen.

Schon auf dem Weihnachtsmarkt und auf dem Campus wurden allerlei Leckereien sowie Kunstwerke einer Studentin für den guten Zweck verkauft. Und mit der Radtour zum Business-Weekend im italienischen Loano Ende März steht noch der Höhepunkt des Charity-Projekts für die teilnehmenden Studenten an.

Tom Boos strampelte deshalb am Samstag wie viele seiner Kommilitonen nicht nur für den guten Zweck, sondern auch gegen das Müdigkeitsgefühl in den Beinen. Schließlich hatte er schon tagszuvor ordentlich trainiert. "Im Vordergrund steht, regionale Träger zu unterstützen und sich gleichzeitig in Entwicklungsländern zu engagieren", erklärte Boos nochmals die Ziele des Projekts. Die Unterstützung wohltätiger Projekte zeichen zum eine die ESB aus, zum anderen schweiße es zusammen und mache darüber hinaus auch noch sehr viel Spaß.

Übrigens: Am Samstag sind beim Charity-Radeln am Weibermarkt 458 Kilometer zusammengekommen. Der Sponsor rundete seinen zugesagten Beitrag auf 500 Euro auf. Ein Betrag, der nun ebenfalls direkt in den großen Spendentopf fließt.