Ernst Ulrich von Weizsäcker: Stationen

SWP 30.04.2012

Der Naturwissenschaftler und Politiker Ernst Ulrich von Weizsäcker, geboren am 25. Juni 1939 in Zürich, entstammt dem pfälzisch-württembergischen Geschlecht Weizsäcker. Er ist der Sohn des Physikers und Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker und Neffe des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. Er ist seit 1969 mit der Biologin Christine (geb. Radtke) verheiratet und hat fünf Kinder.

1972 nahm er den Ruf der Universität Essen als Professor für Biologie an. Von 1975 bis 1980 war er Präsident der Universität Kassel. 1981 wechselte er als Direktor an das UNO-Zentrum für Wissenschaft und Technologie in New York, von 1984 bis 1991 war er Direktor des Instituts für Europäische Umweltpolitik Bonn, Paris, London. Von 1991 bis 2000 war er Präsident des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie.

Von 2006 bis 2008 war von Weizsäcker Dekan der Bren School of Environmental Science and Management der University of California. Seitdem ist er in Emmendingen freiberuflich tätig und seit 2012 Honorarprofessor an der Universität Freiburg.