Um 20.25 Uhr wurde die Reutlinger Feuerwehr mit der Meldung „Person in der Echaz“ alarmiert. Auf Höhe der Gebäude Lederstraße 84 sollte die Person ins Wasser gefallen sein. Die Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst alarmierte den Wasserrettungszug der Feuerwehr und die DLRG. Noch während der Anfahrt stellte sich heraus, dass die Person nicht im Wasser, sondern an der Uferböschung lag.
Die zuerst eintreffende Berufsfeuerwehr übernahm die Sicherung der männlichen Person. Der Notarzt und die Besatzung des Rettunsgwagens stabilisierten die Vitalfunktionen und sedierten die Person. Während dessen hatten die Einsatzkräfte der Abteilung Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte und Betzingen und die Werkfeuerwehr Robert Bosch entsprechend dem Wasserrettungsalarmplan bereits die Brücken entlang der Echaz besetzt und entsprechende Sicherungselemente eingebaut. Die Taucher der Feuerwehr und der DLRG blieben zunächst noch in Bereitschaft. Nach der notärztlichen Versorgung führten die Kräfte der Höhenrettungsgruppe der Reutlinger Feuerwehr die Rettung der etwa sechs Meter unterhalb des Fußweges liegende Person mit einem Flaschenzug und einer Schwerlasttrage durch. Die Einsatzstelle wurde aufgrund der einsetzenden Dunkelheit ausgeleuchtet.
Die Person konnte nach der Rettung durch die Besatzung des Rettungsdienstes mit Verdacht auf Frakturen und Prellungen ins Klinikum Am Steinenberg eingeliefert werden.
Zum Einsatz kamen sechs Fahrzeuge der Feuerwehr mit 30 Einsatzkräften, die Tauchergruppe der Feuerwehr und der DLRG des Bezirks Neckar-Alb mit insgesamt 9 Tauchern und der Höhenrettungsgruppe mit acht Höhenrettern. Die Einsatzleitung an der Einsatzstelle lag beim diensthabenden Einsatzleitungsdienst, Brandamtsrat Dieter Notter. Die Koordination der weiteren Kräfte wurden vom Einsatzführungsdienst übernommen.