Arbeiterwohlfahrt Eine Zeit, die unvergesslich bleibt

Die Kinder zeigen bei der Abschlussfeier, was sie bei ihrem Besuch bei der Feuerwehr gelernt haben.
Die Kinder zeigen bei der Abschlussfeier, was sie bei ihrem Besuch bei der Feuerwehr gelernt haben. © Foto: Luisa Scheurer
Gönningen / Luisa Scheurer 25.08.2018

„Es hat mir so gut gefallen, dass ich nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein will“, schwärmt der elfjährige Dennis, der an der 72. Stadtranderholung teilnahm. Seit  1946 organisiert die Arbeiterwohlfahrt die dreiwöchige Tagesfreizeit. Rund 50 Kinder zwischen sechs bis elf Jahren sind auch dieses Jahr wieder bei dem beliebten Ferienprogramm an der Roßbergschule dabei.

Jeden Tag werden die Kinder von drei Mahlzeiten und einem bunten Programm erwartet, das von den 15 jungen Gruppenleitern gestaltet und betreut wird. Die Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich und haben praktisch alle einen pädagogischen Hintergrund vorzuweisen.

Die Freizeit endet mit einem Abschlussfest. Die Eltern sollten sehen, was ihre Kinder erlebt haben. Das Programm war wieder abwechslungsreich und vielseitig. Unter anderem besuchten die Kinder das Reutlinger Freibad, machten einen Ausflug zur Nebelhöhle und ein weiteres Highlight war ein Besuch bei der Gönninger Feuerwehr. Das größte Abenteuer seien jedoch für alle die hohen Temperaturen gewesen, erzählt Sarah Didra, eine der Freizeitleiterinnen.

Aber selbst das konnte den Spaß der Kinder nicht trüben. „Für viele Kinder ist die Zeit hier einmalig, und wir schauen gern auf die gemeinsamen drei Wochen zurück“, erzählte Didra.

Auch in diesem Jahr steht die  AWO-Freizeit im Zeichen von Integration und Inklusion. So bekommen auch Flüchtlingskinder oder Kinder mit einer Behinderung die Möglichkeit, daran teilzunehmen. In den Gruppen steht vor allem der faire Umgang miteinander und der Respekt gegenüber anderen im Vordergrund.

„Wie jedes Jahr sind auch diesmal die Kosten abhängig vom Einkommen der Eltern, sodass jedes Kind die Chance auf Teilnahme hat. Eltern und andere Kooperationspartner machen das außerdem durch Spenden möglich“, erklärt Markus Widmer, der die Freizeit leitet.

Und als sich am letzten Tag der Stadtranderholung ein paar dunkle Wolken am Himmel zeigen und ein paar Regentropfen fallen, sagt Sarah Didra: „Da weint sogar der Himmel weil die Freizeit nun zu Ende ist. Die Zeit hier bleibt unvergessen.“

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