Unterhausen Einblicke und viel Gaudi

Für jede Menge Bewegung der Gäste sorgte am Wochenende die Belegschaft der Baumann GmbH.
Für jede Menge Bewegung der Gäste sorgte am Wochenende die Belegschaft der Baumann GmbH. © Foto: Jürgen Herdin
Unterhausen / JÜRGEN HERDIN 08.07.2014
Unzählige Lichtensteiner nutzten die Chance, das 50-jährige Bestehen der Firma Baumann in Unterhausen zu feiern. Das Unternehmen seinerseits hatte für einen großen Unterhaltungspark samt Festzelt gesorgt.

Es mögen weit über 1500 Besucher gewesen sein, so genau konnte man sie nicht zählen. Und das Festzelt mit rund 450 Plätzen war den gesamten Tag über voll besetzt. Hinzu gekommen waren, zu lesen auf den Autokennzeichen, viele Gäste aus der Schweiz. Dort ist das Mutterunternehmen angesiedelt, das 1886 gegründet wurde.

Und die Baumann GmbH in Lichtenstein, 50 Jahre jung, hatte sich fürs Jubiläum in der Tat nicht lumpen lassen. Die 200 Mitarbeiter des größten Arbeitgebers am Ort sorgten für jede Menge Kurzweil. Es gab eine Menge Attraktionen und Führungen durch die Produktionshallen. Das Unternehmen, das direkt an der B 312 am Ortsausgang in Richtung Honau beheimatet ist, stellt hoch passgenaue Stanzteile her, dazu auch Drahtformteile - vor allem aber jede Form von Zugfedern, Druckfedern - und natürlich die ebenfalls weltweit nachgefragten Spiralfedern, welche das Firmenlogo zieren. "Mama, das ist Spitze, hier bleiben wir jetzt aber ganz lange", sagte ein Mädchen, dass sich gerade aus den Gurten des Riesentrampolins "Bungee Super Jumper" wieder befreit hatte. Ganz klar, auch diese Gaudi-Konstruktion arbeitet mit Federn. Im Firmengebäude selbst besuchten zahlreiche junge Leute die Auszubildenden von Baumann, die eine Menge über die jeweiligen Berufsfelder zu berichten hatte. Da hatte Personalchef Alexander Bitzer dafür gesorgt, dass auch alle mitmachten. Im proppevollen Zelt bewirtete die Narrenzunft Krautscheißer derweil die Gäste mit Rindergulasch und Kuchen. Musik gabs vom Duo Tandem, und für Bewegung sorgten dann auch noch Segways.

Ganz Mutige begaben sich in den "Aero-Trimm". Bewegt mittels Kurbel von Baumann-Mitarbeitern ging es in dieser "Höllenmaschine" auf und ab und seitwärts, auch da herrschte gute Laune pur.