Eningen Ein Zeichen für die Umwelt

Die Sponsoren waren erfolgreich, und die Gemeinde Eningen darf sich über ein Elektroauto als Dienstfahrzeug freuen. Bürgermeister Alexander Schweizer sitzt schon mal am Steuer.
Die Sponsoren waren erfolgreich, und die Gemeinde Eningen darf sich über ein Elektroauto als Dienstfahrzeug freuen. Bürgermeister Alexander Schweizer sitzt schon mal am Steuer. © Foto: Luisa Scheurer
Eningen / Luisa Scheurer 02.08.2018

Grün und umweltfreundlich: Der Gemeinde Eningen hat am Montagnachmittag ihr neues Dienstfahrzug bekommen. Bei dem neuen Wagen handelt es sich um einen Renault Zoe, ein Elektroauto.

In Kooperation mit der Firma Riedel & Kaiser und der Hilfe zahlreicher Sponsoren konnte das Elektroauto finanziert und am Montag vor dem Rathaus im Beisein des Eninger Bürgermeisters, Alexander Schweizer, des Hauptamtleiters Albrecht Fausel sowie der Gewerbetreibenden feierlich von der Firma Riedel & Kaiser übergeben werden. Insgesamt 22 Sponsoren aus Eningen trugen zur Finanzierung des neuen Dienstfahrzeuges bei. „Die Finanzierung klappte relativ gut. Ich freue mich natürlich, wenn Leute oder eben hier ansässige Betriebe sich mit der Gemeinde so identifizieren können, dass sie dann auch helfen,  das Dienstfahrzeug zu finanzieren“, freute sich Bürgermeister Alexander Schweizer.

Seit dieser Woche können alle Mitarbeiter des Rathauses das E-Auto für Dienstfahrten, wie beispielsweise Terminen im Ort oder in der unmittelbaren Umgebung, verwenden. Nach den ersten zwei Dienstfahrzeugen der Stadt, die ebenfalls durch Werbung finanziert worden waren,  war es Schweizers Wunsch, ein Elektroauto für die Gemeinde zu beschaffen. Grund dafür sei, so der Bürgermeister, dass die Gemeinde ein Zeichen für die Umwelt setzen wolle.

Ausschlaggebend dafür sei aber auch gewesen, dass Eningen eine Umweltzone ist. „Außerdem wollen wir ein Zeichen der Solidarität setzen. Sonst fährt uns die Zukunft noch davon.“, erklärte Schweizer. Er freue sich, dass Eningen eine der ersten Gemeinden mit einem Elektro-Dienstfahrzeug in der Umgebung ist. „Die Stadt Metzingen hat bereits ein Elektroauto. Das hat mich immer etwas neidisch gemacht, und jetzt haben wir es auch endlich geschafft. Ab jetzt fahre ich also mit stolzgeschwellter Brust im neuen Dienstfahrzeug.“

Passend zum neuen E-Fahrzeug soll es auch bald zwei Parkplätze mit Schnellladestationen im Zentrum Eningens geben, sodass das Dienstfahrzeug und auch Privatfahrzeuge von Anwohnern aufgeladen werden können.

Nach der Übergabe gab es die erste Probefahrt zur Einweihung. „Wir freuen uns sehr, dass alles so reibungslos geklappt hat“, bedankte sich der Bürgermeister der Achalmgemeinde bei den Sponsoren. Karl-Heinz Kaiser freut sich ebenfalls über die Realisierung des Projekts: „Auch Eningen ist nun auf die Trittstufe der Energiewende, dank der Mithilfe so vieler Sponsoren, aufgesprungen.“

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