Reutlingen Ein Job mit vielfältigen Aufgaben

Oberbürgermeisterin Barbara Bosch (links) hat Katja Büchel als Leiterin des Amtes für Gebäudemanagement der Stadt eingesetzt. 
Oberbürgermeisterin Barbara Bosch (links) hat Katja Büchel als Leiterin des Amtes für Gebäudemanagement der Stadt eingesetzt.  © Foto: Stadt Reutlingen
Reutlingen / swp 15.09.2017

Oberbürgermeisterin Barbara Bosch begrüßte am Mittwochabend offiziell die neue Leiterin des Gebäudemanagements Reutlingen in einer kleinen Feierstunde im Rathaus. Die im Mai vom Gemeinderat gewählte Diplomingenieurin Katja Büchel kommt aus Dresden. Sie war unter anderem Projektleiterin beim Hochbauamt der Stadt Dresden und hat in dieser Zeit den Stadionumbau für die FIFA-Frauen-WM in Deutschland ebenso gemanagt wie den Aufbau von  neuen Kita-Standorten.

In Reutlingen ist Katja Büchel als Amtsleiterin des Gebäudemanagements nicht nur zuständig für mehr als 500 städtische Gebäude, die es schon gibt, sondern auch für die, die erst im Werden sind. Dazu gehören An-, Um- und Neubauten für die Kinderbetreuung ebenso wie die Unterkünfte für die Flüchtlinge oder auch das Theater in der Tonne, das im Januar eingeweiht wird. Einige Großprojekte stehen wie das Theater vor der Fertigstellung, andere stehen noch an wie beispielsweise die Rathaussanierung, die in der Tiefgarage und den Sanitäranlagen angefangen wurde, aber noch lange nicht zum Ende gekommen ist. Auf der Aufgabenliste der Nachfolgerin von Peter Geier stehen weiterhin schadstoffbelastete Schulen, die mit Millionenaufwand gerichtet werden müssen. Oberbürgermeisterin Bosch versprach denn auch der Amtsleiterin, dass ihr gewiss nicht langweilig werde.

Als begeisterte Triathletin, so Barbara Bosch, verfüge Katja Büchel über die Tugenden einer Sportlerin wie Ausdauer, Zähigkeit und Fleiß, die auch im Berufsleben nützlich seien. Außerdem stehe das Team des Gebäudemanagements wie eine Eins hinter der neuen Chefin.

Petra Braun-Seitz als stellvertretende Personalratsvorsitzende versicherte der neuen Kollegin ihre Unterstützung und empfahl einige Arbeitsschwerpunkte. So steht denn auch die Sanierung des Rathauses ziemlich weit vorne auf der Wunschliste des Personalrats.