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Firmenlauf
Reutlingen / Kathrin Kammerer  Uhr

Der Startschuss kam eine halbe Stunde zu spät, nachdem die Probleme mit der Zeitmessung geklärt waren. Bis dahin mussten sich die Läufer warm halten: Das Sommerwetter hatte am Donnerstagabend eine kurze Pause eingelegt und es war deutlich frischer, als an den Tagen zuvor. Was die mehr als 1300 Teilnehmer spätestens nach dem Startschuss aber nicht mehr gestört haben dürfte: Denn bei 20 Grad lässt sich eine abendliche Laufrunde dann doch um einiges angenehmer absolvieren, als bei schwülen 35 Grad. Nach 15 Minuten und 52 Sekunden lief Timo Göhler ins Ziel ein. Der 29-jährige Auinger hatte unter anderem 2018 den Ermstalmarathon gewonnen.

Firmenlauf BW-Running Reutlingen Rennen was das Zeug hält, Spaß haben und den Feierabend genießen

Zum 6. Firmenlauf des Württembergischen Leichtathletik-Verbandes hatten sich so viele Läufer und Läuferinnen angemeldet, wie noch nie. Von Elring Klinger bis Rosenkranz Genuss, von Bosch bis Ebner Stolz, von der städtischen Wirtschaftsförderung bis zur Bruderhaus Diakonie: Firmen aus allen Bereichen und Branchen hatten große und kleine Teams entsendet.

Auch eine Lehrergruppe war am Start

Mit 22 Läufern war die Belegschaft des Isolde-Kurz-Gymnasiums gestartet. Die beiden Sportlehrer Mario Werz und Stephan Walentin landeten sogar unter den besten 13 Läufern. Beide kommentierten ihre sportlich einwandfreie Leistung mit einem Grinsen. „Ich hab ungefähr zwei Wochen trainiert“, so Werz. Eigentlich ist er Fußballer, früher war er Leichtathlet bei der TuS Metzingen.

Sein Kollege Walentin hätte gerne mehr trainiert, sagte dieser. Eine Entzündung am Fuß hat ihn aber aus der Vorbereitung geworfen. Trotzdem lief er nach 18 Minuten und 10 Sekunden ins Ziel ein.

Zufriedene Finisher: So ein Team-Lauf macht eben Spaß

Nicht im vorderen Feld, dafür aber ebenso zufrieden, lief dann einige Minuten später auch der Rest des Lehrer-Teams ins Ziel ein. „Es macht einfach Spaß, das als Gruppe zu machen“, befand Musik- und Geografielehrer Ulrich Krämer. Nach dem Lauf saßen die IKG-Kollegen dann noch einige Stunden gemütlich zusammen.

Für Bettina Rall von „Rosenkranz Genuss“ in Pfullingen war es der erste Firmenlauf – und dieser war dann gar nicht so übel wie erwartet, gab die Eningerin nach dem Zieleinlauf lachend zu: „So hatten wir Kolleginnen endlich mal Zeit, in Ruhe zu reden.“ Bei den Frauen lief übrigens Amelie Bahnke vom Versicherungsbüro Schenzle als Erste ins Ziel ein: Sie hatte für die Rundstrecke 19 Minuten und 23 Sekunden gebraucht.

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