Hochkarätige Fachleute und an Europa interessierte Bürger miteinander ins Gespräch bringen: Das ist Ziel der von der Europa-Union Deutschland initiierten bundesweiten Bürgerdialog-Reihe. Am Donnerstag fand die Gesprächsrunde in Reutlingen statt, im Landratsamt wurden Sorgen und Hoffnungen geäußert, Probleme angeprangert und Positives angemerkt. Das Motto des Tages „Und jetzt, Europa? Wir müssen reden!“ wurde von den Teilnehmern als Chance für einen regen Meinungs- und Informationstausch genutzt zur Zukunft Europas in einer Welt im Umbruch genutzt.

Wichtig ist der Europa-Union Deutschland, eine deutschlandweit tätige Nichtregierungsorganisation, dass über die Zukunft Europas nicht nur in Berlin, Brüssel oder Straßburg diskutiert werde: „Wir wollen vor Ort mit den Menschen in Kontakt kommen“, meinte Florian Ziegenbalg. Und was besonders wichtig sei, so der stellvertretende Landesvorsitzende der Europa-Union Baden-Württemberg: „Wir wollen überparteilich und unvoreingenommen darüber diskutieren.“ Die hohe Quote an jungen Mitgliedern in der Europa-Union würde seiner Ansicht nach eines unterstreichen: „Die Zukunft kann nur europäisch sein.“

Das sieht auch Landrat Thomas Reumann so, der die Europäische Union als „ein Geschenk“ sieht. Doch das wüssten nicht alle zu schätzen, die gemeinsame Stärke müsse mehr ins Bewusstsein der Menschen gerückt werden. Vertrauen könne durch Begegnung und Beziehungen aufgebaut werden, denn: „Die Menschen machen Europa aus“, so der Landrat. „Mir geht das Herz auf, wenn sich junge Menschen für Europa einbringen“. Deshalb begrüße er solche Veranstaltungen wie den Bürger-Dialog, wobei gewisse Themen durchaus kritisch hinterfragt und mit konstruktiver Kritik begleitet werden könnten: „Lassen sie uns gemeinsam für Europa werben“, erklärte er den rund 70 Teilnehmern der Veranstaltung, die von Moderatorin Christina Hölz und Joachim E. Menze in das vielschichtige Thema eingeführt wurden. Menze leitet die Vertretung der Europäischen Union in München, deren Arbeit derjenigen einer diplomatischen Vertretung gleicht. Unter anderem wies er auf die Herausforderungen hin, die der Brexit mit sich bringe. Über die wirtschaftlichen Folgen hinaus dürfte man die menschlichen Aspekte nicht aus den Augen verlieren: „Es gibt viele Detailfragen, die viele Menschen direkt betreffen.“ Menze erinnerte unter anderem an die zahlreichen Briten, die gerade in Spanien oder Frankreich leben und an die derzeit offene Grenze zwischen Irland und Nordirland. Auch dabei handele es sich um drängende Themen, die die Europäische Union noch lange beschäftigen werden.

Strafzölle und Bürokratie, das Europa der Regionen und der separatistischen Bewegungen – Schlagworte zum Thema Europa gibt es viele. In zwei Gesprächsrunden wurden einige detaillierter diskutiert, den Fragen zum Thema „Europas Rolle in der Welt: Werte, Außenpolitik, Sicherheit, Migration“ stellten sich Joachim E. Menze, Europaabgeordneter Norbert Lins und Professorin Dr. Cathleen Kantner von der Universität Stuttgart.

Martin Fahling, Bereichsleiter International der IHK Reutlingen, Landtagsabgeordneter Thomas Poreski und Cornelia Tausch, Vorstand der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, diskutierten in einer zweiten Gesprächsrunde über das Thema „Wirtschaft und Soziales: Arbeit, Binnenmarkt, Verbraucher-, und Sozialstandards“. In jedem Fall sei eines wichtig, so Thomas Poreski: „Die Menschen müssen das Gefühl haben, beteiligt zu sein.“ Die Bürger Europas müssten stets ausreichend informiert und aufgeklärt werden: „So entsteht kein Nährboden für ein Grundmisstrauen.“ Viel zu oft werde „Europa mit Skepsis betrachtet“, es habe nach Ansicht eines Teilnehmers ein Imageproblem: „Dabei sind wir eigentlich auf einem guten Weg.“ Der müsse beibehalten werden, damit Europa nicht nur ein Projekt bleibe, sondern zum gelebten Miteinander werde.

Stimmen zum Spiel:

Headcoach & Offensive-Coordinator Sven Diether:

"Wir hatten die gleichen Anlaufschwierigkeiten wie in den Spielen zuvor. Durch die personellen Veränderungen, zwei Coaches sind abgesprungen und Backup-Quaterback als Starter, sowie die taktische Umstellung der Offensive, hat diese schon die ganze Saison Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen. Nach der Halbzeit lief es dann etwas besser. Die gegnerische Defence hat gut mitgespielt und es uns nicht leicht gemacht selbst zu punkten. Dazu fehlte es noch an der nötigen Abstimmung des Ersatz-QBs mit seinen Recievern. Unsere Defence war sehr stabil, wie auch schon an den vergangenen Spieltagen. Sie hält das gesamtes Team im Spiel.!