Stadtentwicklung Die Grünen sprechen über ISEK

Pfullingen / swp 13.02.2018

Die Alternative Liste (GAL) Pfullingen traf sich dieser Tage, um über das Integrierte Stadtentwicklungskonzept zu sprechen. Die Idee dafür stammte von Malin Hagel, Stadträtin der GAL Pfullingen. Innerhalb der regelmäßigen Treffen, die alle zwei Monate stattfinden, sollte der GAL-Basis und allen Bürgern die Möglichkeit geboten werden, sich zu ISEK auszutauschen. Traude Koch, Stadträtin der GAL, erläuterte kurz den Begriff ISEK und führte in das Thema Integriertes Stadtentwicklungskonzept ein.

In einer ersten Runde konnten die Anwesenden ihre Fragen, Kritik und Anregungen loswerden. Hier wurde zum Beispiel ein bisher fehlendes Gesamtkonzept für die Stadtentwicklung bemängelt. Wohngebiete ohne Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, die Möglichkeit, sicher und selbständig in die Schule zu kommen sowie den sicheren Ausbau der Wege für Radfahrer und Fußgänger sprachen die Bürger an.

Im zweiten Teil wurden unter Gesprächsleitung der Stadträtinnen Malin Hagel und Sigrid Godbillon Visionen, Wünsche und Vorstellungen zu den verschiedenen Themen gesammelt.  Dabei entspannte sich ein intensiver und sehr lebhafter Austausch. Unter anderem ging es um bezahlbaren Wohnraum und sichere Schulwege. Wichtig erscheint es, den Kulturbegriff breit zu diskutieren, junge Leute besser einzubinden. „Wir brennen für die Regionalstadtbahn und wollen dafür werben, dass die nächsten Module in die Planung gehen“, hieß es bei dem Treffen außerdem. Die Ergebnisse dieses Abends sind eine Grundlage für die Stadträtinnen der GAL bei der weiteren Arbeit im ISEK-Prozess, heißt es in einer Mitteilung der GAL.