Wirtschaft Die ekz-Gruppe ist auf Erfolgskurs

Auch die Maker-World trägt ihren Teil zum Erfolg der Reutlinger ekz-Gruppe bei.
Auch die Maker-World trägt ihren Teil zum Erfolg der Reutlinger ekz-Gruppe bei. © Foto: ekz
Reutlingen / swp 23.08.2018

Der Bibliotheksdienstleister ekz setzt auf Vielseitigkeit und Entdeckergeist seiner Spezialisten. Das innovative Team aus Experten verschiedener Bereiche macht sich immer wieder auf die Suche nach neuen Möglichkeiten für Bibliotheken. Mit dabei sind nicht nur Bibliothekare, sondern auch Buchhändler, Innenarchitekten, Ingenieure, Techniker, Programmierer, Kaufleute und Journalisten. Sie entwickeln gemeinsam ganzheitliche Lösungen für Bibliotheken.

Umsatz: 63 Millionen Euro

Dieser erfolgreiche Kurs brachte der Unternehmensgruppe im ekz-Jubiläumsjahr 2017 mit ihren inzwischen rund 285 Mitarbeitern einen Umsatz von 63 Millionen Euro ein. Dazu trug auch die Zusammenarbeit mit dem Borromäusverein bei. Die Erwartungen übertraf das Tochterunternehmen LMSCloud, das seit seinem Start 2016 bereits 30 Einzelbibliotheken auf das webbasierte Bibliotheksmanagement-System Koha umgestellt hat. 120 weitere Bibliotheken in Schleswig-Hol­stein nutzen diesen Service für ihren internen Leihverkehr. Das Open-Source-System erleichtert nicht nur die tägliche Arbeit, sondern bietet auch einen Onlinekatalog. Und die ekz-Gruppe wächst weiter: Seit Mai 2018 gehört das niederländische Unternehmen Autocheck Systems B.V. dazu.

Im deutschsprachigen Raum führender Partner für Bibliothekstechnik ist die ekz-Tochter EasyCheck. Mit dem Open-Library-Komplettpaket schuf das Spezialisten-Team eine Lösung für Öffnungszeiten ohne Personalaufsicht. Das System vereint alle benötigten Funktionen – Hardware und Software in perfektem Zusammenspiel, heißt es in einer Mitteilung der ekz-Gruppe.

Die ekz-Innenarchitekten und -Produktmanager legten den Grundstein zu einer „MakerWorld“: Sie startet mit einem speziellen Möbel und den ekz-MakerBoxen zu den Themen Robotik, Programmierung, Elektronik, Kreativität und Konstruktion. Dabei nutzten die ekz-Experten zusätzlichen Sachverstand: Kinder testeten die „Kreativkisten“ auf Herz und Nieren und bescheinigten ihnen hervorragende Praxistauglichkeit.

Makerspaces liegen im Trend. Für die Stadtbibliothek Ludwigshafen plante und lieferte die ekz die Möbel der neuen Kreativwerkstatt „Ideenw3rk“. Bei der kompletten Neugestaltung der Bibliothek waren alle Unternehmen der ekz-Gruppe mit im Boot. Die ekz-Ausstattungsprofis verwandelten auch die Bibliotheken in Rottenburg, Ingelheim und Dresden zu ganz besonderen Orten.

In Frankreich aktiv

Dass die Bibliothek an jedem Ort erreichbar ist, dafür sorgt seit über zehn Jahren die Onleihe der divibib, die seit 2017 sogar im Duden steht. Sie ist inzwischen auch im Ausland aktiv: Vor zwei Jahren richtete die divibib mit „l@ppli Books“ die erste E-Ausleihe einer öffentlichen Bibliothek in Frankreich ein. Die zweite französische Onleihe „Villagesmedia“ soll Anfang 2019 online gehen.

Digitaler und mobiler wird auch das Lernen – ein für Bibliotheken wichtiger Trend. Das E-Learning der Onleihe kommt gut an: Inzwischen bieten schon zirca 570 Bibliotheken den kostenlosen Zugang zu hochwertigen Selbstlernkursen. Ihr Themenspektrum reicht von Sprachen über Softskills bis zu Programmierung und Marketing.

„Auch Bibliotheken wollen lernen. Die ekz bietet ein umfassendes Weiterbildungsprogramm. Aktuelle Themen, renommierte Referenten und verschiedene Formate sorgen dafür, dass der Bereich boomt und 2017 sein bisher erfolgreichstes Jahr verzeichnete“, heißt es von Seiten des Unternehmens.

Wichtige Zukunftsaufgaben bei der ekz warten auch auf den kommenden Bibliothekarischen Direktor Johannes Neuer, der ab Januar 2019 Nachfolger von Andreas Mittrowann wird.

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