Reutlingen Diabetiker und Thema Füße

SWP 09.03.2012

Obwohl die Füße einen täglich kilometerweit tragen, gehören sie zu den am meisten vernachlässigten Körperteilen, heißt es in einer Mitteilung. Um Komplikationen vorzubeugen, kann es bei schlecht eingestelltem Diabetes zu Nerven- und Gefäßschädigungen an den Füßen kommen. Oft nicht oder zu spät, ohne Schmerzempfindungen, werden Verletzungen erkannt. Als vorbeugende Maßnahme dieser Gefahren sollte auf gute Blutzuckereinstellung, Bluthochdruck, Übergewicht, intensive Fußpflege und regelmäßige Fuß-Gymnastik und Rauchverbot geachtet werden. Mit einem Spiegels sollte regelmäßig die Fußsohle auf Veränderungen oder Verletzungen untersucht werden. Um dies zu vermeiden, sollten keine scharfen Werkzeuge zum Einsatz kommen. Zeigen sich Veränderungen, ist ein Arztbesuch angeraten. Daneben ist der Podologe eine wichtige Bezugsperson bei der Behandlung eines diabetischen Fuß-Syndroms, die erforderliche Heilungsmaßnahmen einleiten. Zu diesem Thema mit Diskussion lädt die Diabetiker-Selbsthilfegruppe am Dienstag, 13. März, 19.30 Uhr, in die AOK ein. Referentin ist die Podologin Melanie Pfersich.