Tübingen Der Mohrenkopf heißt jetzt "CHOCOlino"

Die leckeren Schokoschaumküsse des Konditormeisters Johannes Becker haben nun einen politisch korrekten Namen. Foto: Matthaes Verlag
Die leckeren Schokoschaumküsse des Konditormeisters Johannes Becker haben nun einen politisch korrekten Namen. Foto: Matthaes Verlag
Tübingen / PET 27.08.2013
Was hatte es nicht für einen Sturm im Wasserglas gegeben um die politisch korrekte Benennung der süßen Schokoschaum-Teilchen.

Die Tage der namenlosen Schokoschaumküsse sind vorbei. Älteren Genießern sei verziehen, die durften früher ungestraft "Negerkuss" und "Mohrenkopf" sagen und jeder wusste, was gemeint ist, frei von rassistischen Verdächtigungen und kolonialen Anleihen.

Doch der Mensch ist ja lernfähig, sagt schon nicht mehr "Zigeuner-", sondern "Paprika-Schnitzel". Und jetzt eben: "CHOCOlino", der alt bekannte, frisch getaufte, allseits beliebte Schokoschaumkuss. Damit wäre die berühmt-berüchtigte Schokoschaumkuss-Affäre des Jahres 2012 wohl endgültig ad acta gelegt. "CHOCOlino", die luftig-schokoladige Verführung des Ellmendinger Konditormeisters Johannes Becker, wird unter neuem Namen vorgestellt auf dem Schokoladenfestival "chocolART" Anfang Dezember.

Zahlreiche Vorschläge gingen dazu in der Agentur "Tübingen Erleben" ein: Tübinger Schäumle, Bobbele, chocoKUSS, Tübi, Chocolate Bussel und viele mehr. Die zündende Idee hatte Daniela Bauer aus Tübingen: Ihr "CHOCOlino" machte das Rennen und sicherte ihr ein exklusives Vier-Jahreszeiten-Pralinenabo.

Mit Kreativität Köstlichkeiten taufen und dafür mit verführerischen Leckereien allererster Güte belohnt werden - so etwas und viel heiße Luft dazu gibt es halt doch nur in Tübingen, der Metropole des fairen Genusses und Deutschlands Schoko-Hauptstadt von eigenen Gnaden.

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