Evangelische Kirchengemeinde Der geschäftsführende Pfarrer zieht um

Das Paul-Gerhardt-Haus gleich neben der Martinskirche soll zu einer zentralen Anlaufstelle für die Pfullinger Protestanten werden.
Das Paul-Gerhardt-Haus gleich neben der Martinskirche soll zu einer zentralen Anlaufstelle für die Pfullinger Protestanten werden. © Foto: Evelyn Rupprecht
Pfullingen / swp 14.11.2018

Nach und nach wird das Paul-Gerhardt-Haus (PGH) direkt neben der Martinskirche jetzt zum Dienstleistungszentrum der evangelischen Kirchengemeinde in Pfullingen umgebaut. Grund dafür sind Sparmaßnahmen, die der neue Pfarrplan der Landeskirche mit sich bringt. Denn seit 1. September gibt es in der Gemeinde nur noch 3,5 Pfarrstellen. Wie berichtet, wurden die Seelsorgebezirke neu eingeteilt und das Pfarrhaus am Laiblinsplatz, das im vergangenen  Jahr erst von Kugelkäfern befreit wurde, soll an die Diakonie-Sozialstation Pfullingen-Eningen vermietet werden. Deshalb wird der geschäftsführende Pfarrer Hans-Martin Fetzer mit seinem Amtszimmer samt Gemeindebüro demnächst ins Paul-Gerhardt-Haus umziehen, wo die Kirchenpflege mit Buchhaltung und das Büro der Jugendreferentin sowie der Sekretärin des CVJM schon seit Langem untergebracht sind. Auch Bettina Maier, die Kantorin, hat ihr Dienstzimmer seit ihrem Amtsantritt im PGH.

Die Umbaumaßnahmen, die jetzt nötig sind, um das PGH zu einer kompletten und zentralen Anlaufstelle für die Pfullinger Protestanten zu machen, haben der Bauauschuss und der Kirchengemeinderat auch in Absprache mit dem CVJM bereits vor einiger Zeit beschlossen.

Vorgesehen ist, dass aus dem Foyer im Erdgeschoss ein Gemeinderaum wird, neben der Treppen soll zudem ein Aufzug eingebaut werden.  Das Amtszimmer von Hans-Martin Fetzer kommt in die bisherigen Räume von Jugendreferentin und CVJM-Sekretärin. Die beiden wiederum ziehen in den Albert-Schweitzer-Raum. Das Gemeindebüro soll dann direkt neben der Kirchenpflege seinen Platz finden.

Der gesamte Um- und Ausbau wird in den ersten Wochen des kommenden Jahres abgeschlossen sein. Die Pfarrbüros der Magdalenen- und der Thomaskirche bleiben indes erhalten. Für sie gelten dieselben Öffnungszeiten wie bisher.

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